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KOLPING Info-Workshops
Ziel: Die Info-Workshops sollen einen tieferen thematischen Einblick ermöglichen, damit die Ideen des Netzwerks für Geflüchtete weitergetragen werden können. Dafür haben wir ein modulares System entwickelt, das verschiedene Schwerpunkte abbildet – Ihr könnt sie flexibel nach Bedarf verbinden. Es besteht die Möglichkeit, die Info-Workshops sowohl in Kombination mit als auch unabhängig vom Mitmach-Mobil zu buchen.
Zielgruppen: Ehrenamtliche/Erwachsene und Schüler*innen/Jugendliche
Dauer: Je nach Rahmen, Absprache und Gruppe können die Workshops zwischen minimal 90 Minuten (1,5 Stunden) und maximal 150 Minuten (2,5 Stunden) ausgelegt sein.
Vorwissen: Wir holen Euch da ab, wo Ihr thematisch steht. Egal, ob Ihr schon Basiswissen habt, oder Euer Kopf zu den jeweiligen Themen voller Fragezeichen ist, gemeinsam gestalten wir für Euch den passenden Info-Workshop. Eigene Ideen und Anliegen im Vorfeld sind herzlich willkommen. Als Standardthemen stehen folgende zur Verfügung:
Begriffserklärung kompakt:
Flucht ist ein Begriff, der in öffentlichen Debatten, Medien und politischen Kontexten häufig verwendet wird – doch was genau bedeutet er eigentlich? In diesem Baustein setzen wir uns kritisch mit dem Begriff ‚Flucht‘ auseinander, um ein gemeinsames und differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln und uns der sprachlichen sowie inhaltlichen Komplexität bewusst zu werden.
Fluchtgründe:
Warum fliehen Menschen? In diesem Baustein setzen wir uns mit den vielfältigen Gründen auseinander, die Menschen zur Flucht bewegen. Ziel des Bausteins ist es, ein differenziertes Verständnis für Fluchtursachen zu entwickeln, gängige Stereotype zu hinterfragen und neue Perspektiven auf das Thema zu gewinnen.
Lebenssituationen von geflüchteten Menschen:
Flucht ist nicht nur ein Moment zwischen Aufbruch und Ankunft, sondern ein oft langer, belastender und unsicherer Prozess. In diesem Baustein beschäftigen wir uns mit den Lebenssituationen geflüchteter Menschen vor, während und nach der Flucht.
Ziel des Bausteins ist es, ein ganzheitliches Verständnis für die komplexen Lebensrealitäten geflüchteter Menschen zu entwickeln, Empathie zu fördern und eigene Handlungsspielräume im Umgang mit dem Thema bewusster wahrzunehmen.
Faktencheck, Zahlen und Daten:
Zahlen rund um Flucht und Migration sind allgegenwärtig – in Medien, politischen Debatten und Alltagsgesprächen.
Ziel des Bausteins ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, mit Zahlen und Fakten sicherer umzugehen, populistische Vereinfachungen zu erkennen und faktenbasiert argumentieren zu können.
Integration, Inklusion vs. Assimilation: In der Debatte um Migration, Flucht und gesellschaftliches Miteinander werden die Begriffe Integration, Inklusion und Assimilation häufig verwendet – oft jedoch ohne Erklärung, was damit gemeint ist. Ziel des Bausteins ist es, ein klares Verständnis der zentralen Konzepte zu vermitteln, Vorurteile und Missverständnisse abzubauen und Perspektiven für eine inklusive Gesellschaft zu eröffnen.
Zusammenleben in Vielfalt: In diesem Baustein setzen wir uns mit den Chancen und Herausforderungen einer Gesellschaft auseinander, die Vielfalt als Normalität begreift. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt im gesellschaftlichen Zusammenleben zu entwickeln, Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag zu erkennen und Impulse für ein respektvolles, solidarisches Miteinander zu setzen.
Dimensionen von Teilhabe (zu Station 5 im Mobil): In diesem Baustein werfen wir einen differenzierten Blick auf die Lebensrealität von geflüchteten Menschen in Deutschland. Wir lernen die Geschichten unserer Protagonist*innen Wafaa und Salah im Mitmach-Mobil kennen und setzen uns anhand von Austausch und Reflexion mit strukturellen Barrieren und individuellen Erfahrungen auseinander. Wir überlegen gemeinsam, was jede*r von uns braucht, um sich als aktiven Teil der Gesellschaft zu erleben.
Dieser Baustein kann auch im Mitmach-Mobil stattfinden.
Privilegien Check: In unserem Alltag sind Privilegien oft unsichtbar – besonders wenn es um gesellschaftliche Teilhabe und die Erfahrungen geflüchteter Menschen geht. In diesem Baustein laden wir dazu ein, die eigenen Privilegien bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren. Ziel ist es, ein Bewusstsein für eigene Privilegien zu entwickeln und konkrete Handlungsansätze für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit im eigenen Umfeld zu erarbeiten.
Allyship - Verbündete*r sein: In diesem Baustein beschäftigen wir uns mit dem Konzept Allyship – was es bedeutet, Verbündete*r zu sein, welche Verantwortung damit verbunden ist und wie solidarisches Handeln im Kontext von Flucht und gesellschaftlicher Teilhabe aussehen kann. Ziel des Bausteins ist es, die Teilnehmenden zu stärken, als bewusste und verantwortungsvolle Verbündete zu handeln, Vorurteile abzubauen und konkrete Wege zu finden, geflüchtete Menschen im Alltag und gesellschaftlich zu unterstützen.
Kulturbegriff: Was verstehen wir eigentlich unter „Kultur“ – und wie beeinflusst dieser Begriff unser Denken und Handeln im Kontakt mit geflüchteten Menschen? In diesem Baustein setzen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Definitionen und Dimensionen von Kultur auseinander und reflektieren ihre eigene kulturelle Prägung. Gemeinsam hinterfragen wir feste Zuschreibungen, vermeiden kulturelle Vereinfachungen und entwickeln ein differenziertes Verständnis von kultureller Vielfalt. Ziel ist es, interkulturelle Sensibilität zu stärken und den Blick für individuelle Lebensrealitäten zu schärfen.
Sensibilisierung für ein vielfältiges Miteinander: Dieser Baustein lädt dazu ein, sich mit den Chancen und Herausforderungen einer Gesellschaft auseinanderzusetzen, die Vielfalt als Normalität begreift. Die Teilnehmenden reflektieren eigene Sichtweisen, setzen sich mit Diskriminierungsmechanismen auseinander und lernen, Vielfalt als alltägliche Realität und Bereicherung zu begreifen. Durch praktische Übungen und Austausch werden Empathie, Offenheit und respektvolle Kommunikation gefördert. Ziel ist es, das Bewusstsein für unterschiedliche Lebensrealitäten zu schärfen und eine achtsame Haltung im Umgang mit Diversität zu entwickeln.
Interkulturelle Konflikte: In der Arbeit mit geflüchteten Menschen können kulturell geprägte Sichtweisen zu Missverständnissen oder Spannungen führen. Ziel dieses Bausteins ist es, Sicherheit im Umgang mit Differenzsituationen zu gewinnen, diese verstehen lernen und interkulturelle Kompetenz im Alltag zu stärken.
Begriffserklärung kompakt:
Flucht ist ein Begriff, der in öffentlichen Debatten, Medien und politischen Kontexten häufig verwendet wird – doch was genau bedeutet er eigentlich? In diesem Baustein setzen wir uns kritisch mit dem Begriff ‚Flucht‘ auseinander, um ein gemeinsames und differenziertes Verständnis dafür zu entwickeln und uns der sprachlichen sowie inhaltlichen Komplexität bewusst zu werden.
Fluchtgründe:
Warum fliehen Menschen? In diesem Baustein setzen wir uns mit den vielfältigen Gründen auseinander, die Menschen zur Flucht bewegen. Ziel des Bausteins ist es, ein differenziertes Verständnis für Fluchtursachen zu entwickeln, gängige Stereotype zu hinterfragen und neue Perspektiven auf das Thema zu gewinnen.
Lebenssituationen von geflüchteten Menschen:
Flucht ist nicht nur ein Moment zwischen Aufbruch und Ankunft, sondern ein oft langer, belastender und unsicherer Prozess. In diesem Baustein beschäftigen wir uns mit den Lebenssituationen geflüchteter Menschen vor, während und nach der Flucht.
Ziel des Bausteins ist es, ein ganzheitliches Verständnis für die komplexen Lebensrealitäten geflüchteter Menschen zu entwickeln, Empathie zu fördern und eigene Handlungsspielräume im Umgang mit dem Thema bewusster wahrzunehmen.
Faktencheck, Zahlen und Daten:
Zahlen und die Darstellung von Fakten rund um Flucht und Migration sind allgegenwärtig – in Medien, politischen Debatten und Alltagsgesprächen. Ziel des Bausteins ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, mit Zahlen und Fakten sicherer umzugehen, populistische Vereinfachungen zu erkennen und faktenbasiert argumentieren zu können.
Integration, Inklusion vs. Assimilation: In der Debatte um Migration, Flucht und gesellschaftliches Miteinander werden die Begriffe Integration, Inklusion und Assimilation häufig verwendet – oft jedoch ohne Erklärung, was damit gemeint ist. Ziel des Bausteins ist es, ein klares Verständnis der zentralen Konzepte zu vermitteln, Vorurteile und Missverständnisse abzubauen und Perspektiven für eine inklusive Gesellschaft zu eröffnen.
Zusammenleben in Vielfalt: In diesem Baustein setzen wir uns mit den Chancen und Herausforderungen einer Gesellschaft auseinander, die Vielfalt als Normalität begreift. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt im gesellschaftlichen Zusammenleben zu entwickeln, Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag zu erkennen und Impulse für ein respektvolles, solidarisches Miteinander zu setzen.
Dimensionen von Teilhabe (zu Station 5 im Mobil): In diesem Baustein werfen wir einen differenzierten Blick auf die Lebensrealität von geflüchteten Menschen in Deutschland. Wir lernen die Geschichten unserer Protagonist*innen Wafaa und Salah im Mitmach-Mobil kennen und setzen uns anhand von Austausch und Reflexion mit strukturellen Barrieren und individuellen Erfahrungen auseinander. Wir überlegen gemeinsam, was jede*r von uns braucht, um sich als aktiven Teil der Gesellschaft zu erleben.
Dieser Baustein kann auch im Mitmach-Mobil stattfinden.
Privilegien Check: In unserem Alltag sind Privilegien oft unsichtbar – besonders wenn es um gesellschaftliche Teilhabe und die Erfahrungen geflüchteter Menschen geht. In diesem Baustein laden wir dazu ein, die eigenen Privilegien bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren. Ziel ist es, ein Bewusstsein für eigene Privilegien zu entwickeln und konkrete Handlungsansätze für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit im eigenen Umfeld zu erarbeiten.
Allyship - Verbündete*r sein: In diesem Baustein beschäftigen wir uns mit dem Konzept Allyship – was es bedeutet, Verbündete*r zu sein, welche Verantwortung damit verbunden ist und wie solidarisches Handeln im Kontext von Flucht und gesellschaftlicher Teilhabe aussehen kann. Ziel des Bausteins ist es, die Teilnehmenden zu stärken, als bewusste und verantwortungsvolle Verbündete zu handeln, Vorurteile abzubauen und konkrete Wege zu finden, geflüchtete Menschen im Alltag und gesellschaftlich zu unterstützen.
Kulturbegriff: In diesem Baustein beschäftigen sich Schüler*innen intensiv mit den verschiedenen Dimensionen und Bedeutungen des Kulturbegriffs. Ziel ist die Förderung einer differenzierten Auseinandersetzung mit einem oft emotional aufgeladenen Begriff. Zudem wird kritisches Denken und die Selbstreflexion gestärkt, um einen respektvollen Umgang mit kultureller Differenz im schulischen Alltag besser zu gestalten.
Eigene kulturelle Prägung und Identität: Wir erarbeiten in diesem Baustein, wie kulturelle Prägungen unser Denken, Fühlen und Handeln formen und gleichzeitig vielfältig und wandelbar sind. Der Baustein fördert das Bewusstsein der Schüler*innen für die eigene kulturelle Identität und sensibilisiert sie für die Bedeutung von kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Ziel ist es, Empathie zu stärken, Vorurteile abzubauen und die Fähigkeit zu entwickeln, respektvoll und offen in einer vielfältigen Gesellschaft zusammenzuleben.
Stereotype, Vorurteile und Klischees: Stereotype, Vorurteile und Klischees beeinflussen unser Bild von anderen Menschen oft unbewusst und prägen, wie wir miteinander umgehen. In diesem Baustein setzen sich Schüler*innen mit diesen gesellschaftlichen Mechanismen auseinander. Sie lernen zu verstehen, wie sie entstehen, welche Wirkung sie entfalten und wie man ihnen aktiv begegnen kann. Ziel des Bausteins ist es, stereotype Denkweisen kritisch zu hinterfragen, Vorurteile abzubauen und damit zu einem offenen und wertschätzenden Miteinander in der Schule und in der Peer Group beizutragen.
Zusammenleben in Vielfalt: In diesem Baustein setzen wir uns mit den Chancen und Herausforderungen einer Gesellschaft auseinander, die Vielfalt als Normalität begreift. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt im gesellschaftlichen Zusammenleben zu entwickeln, Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag zu erkennen und Impulse für ein respektvolles, solidarisches Miteinander zu setzen. Ziel des Bausteins ist es, ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Vielfalt im gesellschaftlichen Zusammenleben zu entwickeln, Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag zu erkennen und Impulse für ein respektvolles, solidarisches Miteinander zu setzen.
Buchung: Einfach das Buchungsformular ausfüllen, wir melden uns dann bei Euch!
Noch Fragen? Dann ruft uns gerne an unter 0221 20701-143 oder schreibt uns eine E-Mail an NFG@kolping.de.

