Mein Schuh tut gut!

Das Kolpingwerk Deutschland führt auch 2017 wieder eine bundesweite Schuhaktion zugunsten des Aufbaus des Stiftungskapitals der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung durch. Hier gibt es wichtige Infos: 

Anfang Oktober erhalten alle Kolpingsfamilien einen separaten Versand mit einer entsprechenden Anzahl Paketmarken. Schon jetzt sei der Hinweis gegeben, dass diese nur einmal verwendet werden und nicht kopiert werden dürfen. Wer mehr Paketmarken benötigt, kann diese in Köln bei Otto M. Jacobs telefonisch (Tel. 0221-20701-134) oder per E-Mail (otto.jacobs[at]kolping.de) anfordern. Diese können auch per E-Mail zugeschickt und selbst ausgedruckt werden; das geht schneller und spart Portokosten. In den Versandunterlagen wird noch einmal ausführlich und exakt beschrieben, wie die Aktion abläuft und was zu beachten ist. Neben den genannten Unterlagen befinden sich auch noch Plakate zur Bewerbung der Aktion, die Ihr mit Eurem Termin ergänzen und in den Schaukasten Eurer Gemeinde hängen könnt, damit möglichst noch weitere Personen angesprochen werden und die Kolpingsfamilien beim Sammeln unterstützen.

Die gesammelten Schuhe können nicht persönlich vorbei gebracht werden, weil es einen Partner gibt, der die Portokosten übernimmt. Dafür muss sichergestellt sein, dass die Pakete zwischen 10 und 31,5 Kilogramm schwer sind und die Maße 120 mal 60 mal 60 Zentimeter nicht überschreiten. Unter 10 Kilogramm (circa 20 Paar Schuhe) entstehen unnötige Mehrkosten, die den Erlös mindern. Und mehr als 31,5 Kilogramm kann niemand heben! Alle Pakete gehen direkt in das Sortierwerk, werden dort erfasst und sortiert. 2016 sind an einigen Tagen bis zu 500 Pakete verarbeitet worden. Das funktioniert nur mit einem System, an das sich alle halten.

Was macht Kolping Recycling mit den Schuhen?
Etwa 1,2 Millionen Tonnen aller Textilien inklusive Schuhen werden durch unterschiedliche Sammelformen der Wiederverwendung und dem Recycling zugeführt. Nach der Einsammlung kommen diese in ein Sortierwerk. Hier entscheidet sich die weitere Zukunft des Kleidungsstückes bzw. Schuhs. Etwa 90 Prozent können nochmals getragen werden, circa 3 Prozent gehen von dort aus in Secondhandläden, circa 10 Prozent in den Export in Schwellenländer und ca. 30 Prozent in Entwicklungsländer. Wer sich weiter informieren will, findet unter www.kolping-textilrecycling.de weiterführende Informationen.


Zwölf gute Gründe für die Aktion "Mein Schuh tut gut!"

1: Die Kolpingsfamilie sammelt gebrauchte Schuhe und unterstützt damit die Internationale Adolph-Kolping-Stiftung.

2: Fast jeder hat zu Hause Schuhe, die schon lange nicht mehr getragen wurden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Schuhe zu spenden und damit den Aufbau und die Begleitung von Kolpingsfamilien sowie der Strukturen des Kolpingwerkes in der Einen Welt zu fördern.

3: Schuhe, die nicht kaputt sind, gehören auf keinen Fall in die Mülltonne. Sie können noch von Menschen getragen werden, denen es nicht so gut geht wie uns und die sich keine neuen und teuren Schuhe kaufen können.

4: Bei anonymen Straßensammlungen und Altkleidercontainern weiß man häufig nicht, wer sich dahinter verbirgt und was mit den Schuhen sowie dem Sammelerlös geschieht. Man sollte sich also ganz genau überlegen, was man mit seinen alten und noch tragbaren Schuhen macht. Die Kolping Recycling GmbH als unser Sammelpartner lebt den Grundsatz „Fair – kompetent – sozial“.

5: Das Mitmachen ist für die Kolpingsfamilien mit keinen Kosten verbunden. Anfang Oktober erhält jede Kolpingsfamilie aus Köln entsprechend ihrer Größe Paketmarken zugesendet.

6: Im Dezember bieten sich viele Gelegenheiten, wo die Mitglieder oder Personen aus dem Ort ihre nicht mehr benötigten Schuhe bei der Kolpingsfamilie abgeben können: Zur Nikolaus- oder Adventsfeier, am Weihnachtsmarkt sowie zum Kolping-Gedenktag kommen viele Menschen zusammen.

7: Hierzu stehen große Kartons bereit. Diese können vom letzten Umzug sein, oder man besorgt diese beim Supermarkt oder in größeren Geschäften. Die Schuhe sollen paarweise verbunden und noch zum alltäglichen Tragen geeignet sein. Bitte keine Motorradstiefel oder Schlittschuhe sammeln.

8: Wichtig: Die Schuhe sollen noch weiter getragen werden, daher dürfen sie nicht stark verdreckt oder gar kaputt sein.

9: Das Paket mit der frankierten Paketmarke kann entweder dem DHL-Paketboten mitgebenoder zur Post bzw. zur Packstation gebracht werden. Sollten sich Pakete verspäten, ist das kein Problem. Keine Spende geht verloren.

10: Wenn sehr viele Pakete zusammenkommen, ist es möglich, eine Palette zu beladenund abholen zu lassen. Nähere Informationen dazu befinden sich in den Versandunterlagen Anfang Oktober.

11: Nach Abschluss der Aktion wird der Sammelerlös zu 100% an das Kolpingwerk Deutschland überwiesen.

12: Nach Abschluss der Aktion erhält die Internationale Adolph-Kolping-Stiftung den gesamten Sammelerlös vom Kolpingwerk Deutschland.