Aus den Regionen Netzwerk für Geflüchtete

Unterstützung bei Integration

Den Alltag in Bayern beleuchten, die Werte dahinter vermitteln und so manches Fettnäpfchen ausräumen – das ist das Ziel der neuen Kursreihe "Leben in Bayern".

Das Modellprojekt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, die dauerhaft bleibeberechtigt sind. Das Kolping-Erwachsenenbildungswerk führt die Kurse in Kooperation mit Kolpingsfamilien vor Ort durch. An dem Modellprojekt beteiligen sich auch die Kolping Mainfranken GmbH mit Standort Würzburg und das Kolping-Bildungswerk DV Eichstätt e.V. mit den Standorten Ingolstadt und Weißenburg. Die Inhalte unterteilen sich in drei Module: Erziehung, Bildung und Gesundheit.

Ein erster Kurs zum Thema „Erziehung in Bayern“ fand im Peißenberg im Oktober 2018 statt. Kursleiterin Mechthild Gerbig erklärte an vier Abenden Themen wie Erziehungsideale in Deutschland, Gleichstellung der Geschlechter, Umweltschutz, Bräuche u.v.m. Ab Februar 2019 ist eine Fortführung des Kurses geplant.

In Memmingen fand im November und Dezember der zweite Kurs statt, hier startete Kursleiterin Beate Maier-Graf mit dem Modul Bildung. Bis zu zehn Teilnehmende trafen sich dafür an vier Nachmittagen im Kolpinghaus Memmingen. Mechthild Gerbig ist sich sicher: „Die Kursreihe "Leben in Bayern" bietet uns als Kolpingern die Möglichkeit, so zu handeln wie Adolph Kolping es schon im 19. Jahrhundert getan hat: Menschen, die viel unterwegs waren und sind, für eine gewisse Zeit Heimat zu bieten, ihnen Bildung und eine frohe Gemeinschaft zukommen zu lassen!“

Weitere Kurse für 2019 sind in Planung.

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