Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Netzwerk für Geflüchtete

Schulung zur Interkulturellen Kommunikation in der Ehrenamtlichen Begleitung von Geflüchteten

Um sich auf die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten vorzubereiten, lud die Ehrenamtsagentur Trier ihre Teilnehmenden zu einem Online-Wochenendseminar Ende April ein.

Um sich auf die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten vorzubereiten, lud die Ehrenamtsagentur Trier ihre Teilnehmenden zu einem Online-Wochenendseminar Ende April ein. Dieses war Teil einer Reihe von mehreren Seminaren für Ehrenamtliche, die sich für geflüchtete Personen vor Ort engagieren. Für eine Einheit zum Thema „Interkulturelle Kommunikation“ war auch die Kolping Roadshow mit Saad Khalaf als Honorarkraft vertreten. Er leitete die Einheit und berichtete sowohl über eigene Erfahrungen und gab zugleich Tipps und Ratschläge, wie Kommunikationsschwierigkeiten und -missverständnisse vermieden oder bewältigt werden können.

Mittels drei kurzer Filme diskutierten die Teilnehmenden über Aspekte, die aufgrund unterschiedlicher Hintergründe ganz anders wahrgenommen werden können. So ging es beispielsweise um die Themen Zeitempfindung, Respekt oder allgemeine sprachliche Ausdrücke, die oft zu unbeabsichtigten Missverständnissen führen können.

Konkret wurde nochmal betrachtet, wie Kommunikation abläuft und was hierbei beachtet und mitgedacht werden muss. In Kleingruppen konnten Teilnehmende ganz unterschiedlicher Hintergründe über ihre eigenen Erfahrungen berichten und sich mit den anderen austauschen.

Zum Ende der Schulung gab es eine Übung zum Perspektivwechsel, die den Teilnehmenden nochmal verdeutlichen konnte, wie sich Situationen verändern können, wenn Personen eine andere Einstellung an- und damit eine neue Perspektive einnehmen. Dieses flexible Umdenken kann zu schnelleren Lösungen bei Kommunikationsproblemen führen.

 

Bild: Gordon Johnson auf pixabay.com