Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Netzwerk für Geflüchtete

Erfolgreicher Neustart nach drei Monaten Pause

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni hat das Infomobil der Kolping Roadshow Integration nun seinen Betrieb wiederaufgenommen.

Nach über drei Monaten Pause aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schutz- und Hygienemaßnahmen machten sich zwei der betreuenden Fachkräfte am Samstag auf den Weg nach Heilbronn. Initiiert von der Gemeinde der Nikolaikirche öffnete das Infomobil mit seiner mobilen Ausstellung dort in der Fußgängerzone seine Türen und lud Interessierte zu Gesprächen, Informationsaustausch und dem Bestaunen der einzelnen Ausstellungsstationen ein. Informiert wurde unter anderem auch über die neuen Geflüchtetenzahlen und -statistiken die zwei Tage zuvor im Global Report des UNHCR veröffentlicht wurden. Die beiden Honorarkräfte luden die Besuchenden außerdem dazu ein, sich auf einer Leinwand kreativ zu verewigen, um so ein gemeinsames Werk zu diesem wichtigen Anlass zu schaffen. Dieses Bild wird nun in der Nikolaikirche einen Platz finden.

Von 8.30 bis 16 Uhr herrschte in der Fußgängerzone rege Betriebsamkeit, sodass auch das Infomobil durchweg gut besucht war. Natürlich fand dies alles unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg statt. Zudem ist das Infomobil auch unabhängig von den Vorgaben der Länder mit erweiterten Schutzmaßnahmen und Hygieneartikeln ausgestattet.

Vor Eintritt ins Mobil wird Desinfektionsmittel zur Handreinigung bereitgestellt und Besuchende werden gebeten, eine kurze Registrierung auszufüllen, um im Notfall Infektionsketten besser nachvollziehen zu können. Die beiden betreuenden Fachkräfte im Mobil achten auf die Einhaltung der Abstandsregeln und die Verwendung des vorgegeben Mund-Nasen-Schutzes. Pfeile und Markierungen zeigen Laufwege und Abstände an, sodass Besuchende auch selbstständig die einzelnen Stationen begutachten können. Oberflächen und Objekte werden stetig desinfiziert und gereinigt. Auch bezüglich der Planung der weiteren Einsätze wird darauf geachtet, die Corona-Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes im Vorfeld so schnell und flexibel wie möglich umzusetzen.

Wenn also auch Ihr Interesse habt, mithilfe der Kolping Roadshow Integration auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, dann meldet Euch. Auch die Workshops zu Themen wie Fluchtursachen, rechte Hetze oder Integration/Inklusion werden wieder angeboten. Auch dafür könnt Ihr gerne anrufen oder eine Mail schreiben, um die genauen Bedingungen zu besprechen. Das Kolping-Netzwerk für Geflüchtete ist gerne bereit, im Rahmen seiner Möglichkeiten, weitere Maßnahmen vorzunehmen, um die Einsätze oder Workshops auf die Umstände bei Euch vor Ort abzustimmen.

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