Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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Die Kolping Roadshow zu Gast in Schweinfurt

Am 22. und 23. Juni machte das Infomobil Station in Schweinfurt und begann damit eine Tour von mehreren Einsätzen in Bayern.

Als Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage war es nicht die erste Begegnung mit der Roadshow für die Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt. Vor der Corona-Pandemie hatte das Infomobil bereits seine Türen auf dem Schulhof geöffnet und Schüler:innen eingeladen, sich mit Themen wie Flucht und Migration auseinanderzusetzen.

Dieses Mal hatten alle siebten Klassen die Möglichkeit, das neue Konzept im Infomobil zu bestaunen. Mithilfe einer Schnitzeljagd probierten sie die verschiedenen Stationen aus und versuchten Antworten auf die gestellten Fragen zu finden. Wer alle Fragen beantworten konnte, hatte gewonnen… oder eben auch die meisten. Dabei kam natürlich auch wieder das Kickern und Puzzlen nicht zu kurz. Die Tafelwand wurde mit Gedanken zum Thema „Was bedeutet Inklusion?“ schnell zu einem stillen Austausch und Kunstwerk.

Mit interessierten Schüler:innen der 7. und 8. Klassen fand am Donnerstagmorgen dann noch ein Workshop statt, bei dem sie sich gemeinsam damit auseinandersetzten, was man in der Schule gegen Rassismus tun könnte. Beim Spiel Montagsmaler:innen wurden sie sich über die Bildung von Vorurteilen bewusst und entdeckten, wie schnell diese diskriminierend werden können. Danach diskutierten sie verschiedene Situationen, in denen Mitschüler:innen ihre Unterstützung benötigen könnten. Warum es zum Beispiel nicht in Ordnung ist, wenn der Vorname des Mitschülers noch nach zwei Jahren falsch ausgesprochen wird. Doch was tun? Dazu hatten die Schüler:innen der Wilhelm-Sattler-Realschule einige Ideen, die sie festhielten und über die sie sich austauschten.