Aus den Regionen

Hilfe in der aktuellen Situation

Das Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg sammelt Ideen, wie Kolpingsfamilien oder Kolpingjugendgruppen in Zeiten von Corona helfen und an wen sich Hilfesuchende wenden können.

Wolfgang Kretschmer, Kolping-Diözesanpräses des Kolpingwerkes Diözesanverband Augsburg, erinnert in dieser Zeit an das Musical "Kolpings Traum". "Die letzte Szene des Musicals endet mit einem Lied, das mich sehr angesprochen hat", schreibt er auf der DV-Homepage. Der Refrain lautet: „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht.“

"Im geschichtlichen Kontext der Mitte des 19. Jahrhunderts beziehen sich diese Sätze von Adolph Kolping auf die Ausbeutung und Verelendung der Arbeiterschicht, die vielen Menschen in die Hoffnungslosigkeit trieb. Ich kann diese Worte heute auch auf die Entwicklungen um CONVID-19 beziehen: das Virus verdunkelt unser gesellschaftliches Leben. Es wächst Verunsicherung und Sorge. Adolph Kolping nimmt ein Wort Jesu auf: Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5, 14) Dieses Licht brennt in uns. Deshalb können wir „aufstehen“ und Zeichen der Liebe und Zuwendung schenken", so Kretschmer.

Im Diözesanverband gibt es schon einige Hilfsangebote: So bietet die Kolpingsfamilie Blonhofen-Aufkirch an, einkaufen zu gehen oder Kurierdienste (Rezepte/Medikamente/Post) zu übernehmen. Und die Kolpingsfamilie Oberbernbach hat zusammen mit den Pfadfindern und der Pfarreiengemeinschaft Aichach ein "Gute Taten Netzwerk" geknüpft. Mit dem "Hol- und Bring-Service, Einkaufen, Gassi gehen und mehr" soll allen, die ihre Erledigungen nicht mehr selbst tätigen können und / oder sollen (z.B. Risikogruppen oder Menschen in Quarantäne), geholfen werden.

Sammlung der Hilfsangebote hier