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Ein Kolping-Pionier wird 70

Kolpingwerk Diözesanverband Passau: Pfarrer Kaiser prägte die Kolping-Gemeinschaft

Am heutigen 17. März feiert der langjährige Seelsorger und jetzt im Ruhestand befindliche Pfarrer Josef Kaiser sein 70. Lebensjahr. In diesem Jahr werden es 45 Jahre, dass der beliebte Priester in verschiedenen Pfarrgemeinden erfolgreich gewirkt hat. Genauso lang ist aber auch sein Kolping-Engagement. Bei seiner ersten Kaplan-Stelle in Freyung lernte er die begeisterte Kolping-Arbeit als Präses kennen, und seitdem hat ihn der Kolping-Geist immer wieder bestärkt, sich für diese Gemeinschaft einzusetzen. Besonders prägend war seine Zeit von 1981 bis 1990 als Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau. Er schärfte das Profil des Verbandes und war wesentlich mitverantwortlich für eine gelingende Arbeit der Kolpingjugend und für die Neuausrichtung des Verbandes als Familienorganisation. Kolpingsfamilien wie Sandbach oder Rotthalmünster wurden von ihm neu gegründet. Deutlich ablesbar ist sein Wirken auch in den Mitgliederzahlen. In den Jahren seiner Zeit als Diözesanpräses wuchs die Kolpinggemeinschaft in der Diözese Passau per Saldo um 1.000 Mitglieder.

Zuletzt war Pfarrer Kaiser Präses der mitgliedsstarken Kolpingsfamilie Marktl/Inn. Im Ruhestand ist er weiterhin als Präses der Kolpingsfamilie Simbach/Inn tätig. Das außergewöhnliche Engagement von Pfarrer Josef Kaiser wurde bereits im Jahr 2000 vom Bundesverband mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland gewürdigt.

Diözesanpräses Peter Meister gratulierte seinem Vor-Vorgänger im Namen des Diözesanvorstandes und betonte, dass er sein Tun immer aus dem Glauben heraus als Engagement und Dienst am Menschen verstand. Durch sein Engagement, so der Diözesanpräses, wirkt der Jubilar der Hoffnungslosigkeit entgegen und vermittelt durch sein Tun Wertebewusstsein und praktische Lebenshilfe.

Foto: Unser Archivbild zeigt Pfarrer Kaiser beim Kolping-Gottesdienst in Marktl