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Zum Preis gegen Fremdenfeindlichkeit

Die deutschen Bischöfe haben angesichts der anhaltend hohen Flüchtlingszahlen bei ihrer Frühjahrs-Vollversammlung in Hildesheim erneut über den Schutz von Flüchtlingen beraten und entschieden, einen katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auszuschreiben (siehe DBK-Pressemitteilung, Nachricht vom 25. Februar).

Damit soll das Engagement von Katholiken gewürdigt werden, die sich aus dem Glauben heraus gegen diese menschenverachtenden Einstellungen wenden und für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten. Der Preis soll auch dazu beitragen, weitere Initiativen zu ermutigen. Er wird auf Vorschlag einer Jury durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz verliehen und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert, das auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden kann. Bischof Trelle hat als Vorsitzender der Migrationskommission den Vorsitz der Jury übernommen. Er hofft auf eine vielfältige Beteiligung engagierter Gruppen und hat auch das Kolpingwerk Deutschland dazu eingeladen, das Anliegen zu unterstützen. 

Bewerbungen und Vorschläge für mögliche Preisträger sollten eine kurze schriftliche Beschreibung (circa 2 DIN A 5 Seiten) des Projektes bzw. des persönlichen Engagements enthalten, der auch schriftliche oder elektronische Publikationen hinzugefügt werden können. Einsendeschluss ist der 30. April 2015. Bewerbungen und Vorschläge sind an das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bereich Weltkirche und Migration, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn, zu richten.

Die Ausschreibung des Preises kann im Anhang dieser Nachricht heruntergeladen werden.

Foto: www.pixabay.com