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"Den Blick nach vorn richten"

Mit vier ausgewählten Projekten will die Gemeinschaftsstiftung des Kolpingwerkes Deutschland Familien und junge Menschen unterstützen. Ein Thema ist der Bundesvorsitzenden Ursula Groden-Kranich dabei besonders wichtig.

Die Corona-Pandemie sorgt für große Herausforderungen und Belastungen: Für Familien, aber auch für Jugendliche und Auszubildende. Darauf will die Verbandsleitung des Kolpingwerkes Deutschland aufmerksam machen und hat daher anlässlich des Josefschutzfestes am 1. Mai seine Spendenkampagne „ZukunftsFest – Dein Beitrag zählt!“ gestartet.

Diese richte sich „mit verschiedenen Schwerpunkten an uns alle, dort Gutes zu tun, mit dem Beitrag, den wir aufbringen können“, sagt die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes, Ursula Groden-Kranich, in einem Videostatement. Mit den Spenden solle etwa belasteten Familien ein unbeschwerter Urlaub ermöglicht werden. Schließlich hätten diese in den vergangenen Monaten unter anderem mit dem Spagat zwischen eigenem Homeoffice und dem Homeschooling der Kinder „so viel geleistet“.

Auf ein Ende der Pandemie hoffen auch die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste. Denn jedes Jahr entsenden sie in der Regel um die 60 Freiwillige in Projekte nach Asien, Afrika und Lateinamerika. Die bestehende Förderung deckt aber nur 75 Prozent der Kosten ab. Viele Freiwillige können sich den Eigenanteil aber nicht leisten – selbst durch das Einsammeln von Geld im engeren Umfeld nicht. „ZukunftsFest“ soll ihnen die internationalen Begegnungen trotzdem möglich machen.

Generationsübergreifende Arbeit

Außerdem sollen mit der Kampagne Kolpingsfamilien vor Ort in ihrer generationsübergreifenden Arbeit unterstützt und gestärkt werden. „Auch das ist so wichtig, denn wir sehen doch, was uns jetzt alles fehlt“, betont Groden-Kranich. „Gerade hier können wir Gemeinsames schaffen und die Menschen wieder zueinander bringen – über Generationen hinweg, was wir in den letzten Monaten so schmerzlich vermisst haben.“

Besonders am Herzen liege ihr vor allem das Kampagnen-Projekt „Gib MEHR jungen Menschen ein Zuhause“. Denn schon zu Beginn ihrer Amtszeit als Bundesvorsitzende habe sie dieses Thema als einen wesentlicher Punkt für ihre Arbeit gesehen. „Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen, weil so viele Kolpingsfamilien auf uns zukommen und um Hilfe bitten“, sagt die 55-Jährige. „Das ist ein zukunftsförderndes Projekt für uns alle!“

Genauere Informationen zu den vier Zukunftsprojekten der Spendenkampagne gibt es hier.