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Zeit für Nachbarschaftshilfe

Es gibt einige Ideen, wie Kolpingsfamilien oder Kolpingjugendgruppen in der aktuellen Situation helfen können.

Wir alle, aber ganz besonders auch Risikogruppen, wie Senioren oder Vorerkrankte, sind im Alltag zurzeit stark eingeschränkt, selbst ein kleiner Gang in den Einkaufsladen ist aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus für besonders Gefährdete nicht ratsam. Auch arbeiten wieder andere – Ärztinnen und Ärzte, Krankenpfleger und -schwestern, Pflegende, Kassiererinnen und Kassierer uvm. – teilweise bis zum Umfallen.

Nun ist Solidarität gefragt, und da Kolping sich dies auf die Flagge geschrieben hat, tut sich schon jetzt jede Menge: Das Kolpingwerk Diözesanverband Fulda z.B. weist Kolpingsfamilien / Menschen, die helfen wollen, darauf hin, was sie tun können – und Hilfesuchenden soll gezeigt werden, wo sie Unterstützung bekommen, z.B. wer für sie einkaufen könnte oder einfach am Telefon zu Gesprächen bereit ist, um die soziale Isolation zu reduzieren. Außerdem gibt es Kolpingsfamilien im DV, die Briefe an Senioren in Seniorenheime schreiben.

Auch die Kolpingjugend im Diözesanverband Trier gibt umfangreiche Tipps rund um engagierten Einsatz zum Wohle anderer: Botengänge, Medikamentenabholung, Kontaktaufnahme zu und Kooperation mit anderen, die schon Hilfe anbieten. Es gibt viele Möglichkeiten, und so wird Gemeinschaft und Zusammenhalt in Zeiten der Distanznotwendigkeit gezeigt. 

Das Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg sammelt auf seiner Website ebenfalls zahlreiche Ideen, wie Kolpingsfamilien in diesen Zeiten helfen.

Dies sind nur einige Beispiele, und jeden Tag gibt es mehr. Schreibt uns gerne, wenn auch Ihr Nachbarschaftshilfe oder Ähnliches leistet: Denn für das Kolpingmagazin werden Solidaritätsideen, Berichte über gelungene Einsätze und Dankeserlebnisse von Hilfeempfängern gesammelt.


Bild: Prawny auf Pixabay