Gedenktafel von Egino Weinert an der Stelle der Kolumba-Schule (Kolumbahof 3)

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Vom Gesellenverein zur Kolpingsfamilie

Vor 170 Jahren gründete Adolph Kolping in Köln den Gesellenverein, der heute als Kolpingsfamilie Köln-Zentral weiter wirkt. Anlässlich des Jubiläums gibt es einen hörenswerten Podcast im Bayerischen Rundfunk.

Am 6. Mai 1849 gründete Adolph Kolping den Kölner Gesellenverein, der zur Keimzelle des Kolpingwerkes wurde. An diesem Tag werden mindestens 50 Mitglieder aufgenommen. Fünf Monate später zählte der Verein bereits 130 Mitglieder. Mit dem Gründungsakt begann die Arbeit des Katholischen Gesellenvereins in Köln, der seither über Jahre und Jahrzehnte auf ununterbrochene Tätigkeit zurückschauen kann. 

In der Ausschreibung zum Beitrag im Bayerischen Rundfunk heißt es, dass Adolph Kolping "mit seinem Verein eine christlich motivierte Einrichtung der Selbstorganisation und gegenseitigen Hilfe für Handwerker" erschaffen hatte. "Was als kleine katholische Gemeinschaft für Handwerksgesellen begann, ist im 21. Jahrhundert fester Bestandteil sozialen christlichen Engagements." 

Den Beitrag aus dem Bayerischen Rundfunk kannst Du hier als Podcast abrufen.

Die Kolpingsfamilie Köln-Zentral hat ihren 170-jährigen Geburtstag im Kolpinghaus International feierlich mit einer Eucharistiefeier in der Kapelle begangen, Zelebranten waren Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg, Bundespräses Josef Holtkotte und Peter Jansen, Diözesanpräses DV Köln.