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Neue Bundessekretärin des Kolpingwerkes gewählt

Alexandra Horster wird neue Bundessekretärin des Kolpingwerkes Deutschland. Nach über dreizehn Jahren an der Spitze des katholischen Sozialverbandes wird ihr Vorgänger Ulrich Vollmer im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen.

Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland hat am Wochenende eine neue Bundes­sekretärin gewählt. Nach eingehenden Beratungen entschieden sich die Mitglieder des Bundesvorstandes für Alexandra Horster, die zurzeit noch als Geschäftsführerin von Einrichtungen des Kolping Jugendwohnens in Trägerschaft des Kolpingwerkes Deutschland tätig ist. In ihrer neuen Funktion als Bundessekretärin obliegt ihr die kontinuierliche programmatische und organisatorische Weiterentwicklung des Verbandes. Dabei wird sie für die Stärkung des Verbandsbewusstseins, für die Identifikation mit und die Einheit innerhalb des Verbandes verantwortlich sein, die Geschicke der Einrichtungen und Unternehmen des Kolpingwerkes Deutschland maßgeblich bestimmen sowie den generationsübergreifenden katholischen Sozialverband und die Interessen seiner mehr als 220.000 Mitglieder gegenüber anderen Verbänden, der Kirche, Wirtschaft und Politik vertreten.

„Frau Horster verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Verbandsarbeit und -leitung, besitzt profunde Kenntnisse in der Steuerung und Verwaltung von Sozialunternehmen und weiß durch ihre methodischen Fähigkeiten sowie durch ihre persönliche Ausstrahlung zu überzeugen“, sagt Ursula Groden-Kranich, die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland. „Wir freuen uns, in den eigenen Reihen eine ebenso engagierte wie umsetzungsstarke und weitsichtige Persönlichkeit für die verantwortungsvolle Stelle der Bundessekretärin gefunden zu haben.“

Alexandra Horster ist 1976 in Mönchengladbach geboren. Die studierte Sozialpädagogin arbeitet seit 2013 als Geschäftsführerin von Kolping Jugendwohnen, zu dem sechs gemeinnützige Gesellschaften gehören. In dieser Position hat sie Finanzverantwortung sowie Personalverantwortung für 60 Mitarbeitende. Zuvor war sie Landesvorsitzende des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ) in NRW und vertrat in dieser Funktion ebenso wie als Vorsitzende des Landesjugendrings NRW die Interessen der katholischen Jugendverbände gegenüber der Landespolitik. Für den BDKJ war sie zudem von 2008 bis 2009 Projektleiterin der 72-Stunden-Aktion sowie von 2002 bis 2008 Vorsitzende des Diözesanverbandes Aachen. Im Anschluss an ihr Studium der Sozialpädagogik an der Katholischen Fachhochschule (KFH) in Aachen qualifizierte sie sich berufsbegleitend durch eine Weiterbildung zu betrieblichen Steuerungselementen für Sozialunternehmen an der KFH Mainz.


Foto: Marian Hamacher