Neuzeitliches Bild von Köln aus der Luft

Einziger Abdruck eines Feldpostbriefes in den „Rheinischen Volksblättern“ am 9.7.1859

Der Wiener Domprediger Gruscha ist erster Adressat für Adolph Kolping im Sardinischen Krieg.

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Linksrheinisch, rechtsrheinisch

Das geliebte Rheinland. Doch einmal Heimat, immer Heimat? Selbst Adolph Kolping zweifelt daran. Warum?

1859 – Ein Schreckgespenst geht um. Der österreichisch-französische Krieg um die Einigungsbewegung der Italiener ist ausgebrochen. Der Ausgang ist ungewiss. Ein Übergreifen der französischen Truppen auf das Rheinland kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Horror für Kolping. „Dann gehe ich über den Rhein und suche mir eine andere Heimat“, schreibt Kolping allen Ernstes. Umso mehr sehnt der ultramontane Rheinländer den Sieg der katholischen Schutzmacht Österreichs herbei - und macht mobil, ganz auf seine Art. Die „Rheinischen Volksblätter“ sollen im Kampf um die öffentliche Meinung als Plattform dienen, Feldpostbriefe von österreichischen Vereinsmitgliedern die Herzen der katholischen Leserschaft am Rhein erweichen.

Die Geschehnisse bewegen unseren Verbandsgründer so sehr, dass er in vier Originalbriefen den zweiten italienischen Unabhängigkeitskrieg vom Anfang bis zum Ende kommentiert. Mal herb, mal derb. Diese politischen Stellungnahmen wollen wir erhalten wissen. Deshalb suchen wir Restaurierungspaten. Ab 100 Euro erhaltet Ihr eine Patenurkunde mit dem Abbild des Originals. Übrigens: Kleine Beiträge helfen auch, das Kolping'sche Erbe zu erhalten.

Fragen beantwortet Euch gerne die Leiterin der Dokumentationsstelle KOLPING, Marion Plötz, Tel. (0221) 20701-141, E-Mail marion.ploetz[at]kolping.de

Die Kontoverbindung für die Spende:  

Kolpingwerk Deutschland
IBAN-Nr. DE18370502990000124928
Stichwort: „Patenschaft. Originaldokumente Kolping“


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