Künstler Then und Owor

Bei der Einweihung des Weltbaustellen-Kunstwerkes pflanzten die Mitglieder des Kolping-Diözesanpräsidiums (v. li.) Heribert Knollmann, Harold Ries und Uwe Slüter einen Gingko-Baum. Zwei Gäste aus dem Kolping-Partnerland Uganda fassten mit an.

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Kuppel der freien Gedanken

Feierstunde zur Einweihung des Kunstwerkes zur "Weltbaustelle Coesfeld"

Es begann mit einer kleinen Idee: Eine Art der Begegnungsmöglichkeit sollte das Kunstwerk der „Weltbaustelle Coesfeld“ werden. Entstanden sei nun ein Ort des Friedens und der freien Gedanken, so die Künstler Norbert Then und Emmanuel Owor, genannt Emma. So eine Kuppel, wie sie im Rahmen der Kampagne „Weltbaustelle Coesfeld“ nun auf dem Rasen zwischen der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld und dem Piuswäldchen zu sehen ist, könnte nach den Ideen der Künstler über deren Netzwerke überall auf der Welt entstehen. „Denn die Verantwortung für unseren Planeten tragen wir alle gemeinsam“, stellt Emma Owor die Intention dieser Kunstidee vor.

Auf Einladung des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster fand am vergangenen Sonntag mit ca. 50 Gästen, Kooperationspartnern und Nachbarn eine kleine Feierstunde zur Einweihung und Übergabe an die Bürgerinnen und Bürger Coesfelds statt. Sie konnten sich davon überzeugen, dass das Motto der NRW-Weltbaustellen „Die Welt von morgen wächst vor Ort!“ mit diesem Projekt in Coesfeld sinnbildlich bestens umgesetzt wurde.

Das Kunstwerk beschäftigt sich thematisch mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Es soll Menschen zum Nachdenken und Handeln einladen. 

Das Kunstwerk, das von allen Interessenten als Begegnung- und Aktionsraum genutzt werden soll, wird weiterwachsen. „Im kommenden Frühjahr werden wir alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Pflanzfest einladen. Denn rund um die Kuppel soll noch ein Pflanzstreifen angelegt werden“, lud Sonja Wilmer-Kausch, Geschäftsführerin des Kolping-Diözesanfachausschusses „Internationalität und Eine Welt“ und Koordinatorin der Weltbaustelle Coesfeld, zum Mitmachen ein.

Zwei Weinrebenstöcke und ein Gingko-Baum mittig unter der Kuppel wurden bei der Einweihung von Mitgliedern des Kolping-Diözesanpräsidiums und des Fachausschusses, des „Eine-Welt-Netzes“, den beiden Künstlern und Gästen aus dem Partnerland Uganda gepflanzt. Diese Baumart ist bereits seit über 300 Millionen Jahre auf unserer Erde heimisch und gilt bis heute als Symbol der Hoffnung und Freundschaft, des miteinander Wachsens und Lebens.

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Text: Sonja Wilmer-Kausch / rk
Foto: Daniel Fissenewert