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Kolping- und Handwerksmuseum wird 50

Das Kolping- und Handwerksmuseum Dettelbach kann dieses Jahr stolz auf seine eigene Geschichte zurückblicken. Vor 50 Jahren wurde es eröffnet und präsentiert seither alte Zeugnisse der lokalen Handwerksgeschichte.

1968 entschied sich die Kolpingsfamilie Dettelbach dazu, das im Ort ansässige Handwerk nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und gründete das Museum.

Im Faltertor, eines der zwei über 470 Jahre alten Stadttore von Dettelbach, lassen sich originale Werkzeuge der lokalen Handwerker bestaunen. Vom Werkzeug des Schuhmacher über historischen Friseurbedarf bis hin zu Konditor-Utensilien ist alles vorhanden. Teilweise gibt es die vorgestellten Berufe wie Wagner oder Sattler heute gar nicht mehr.

Neben dem lokalen Handwerk beschäftigt sich das Museum auch mit Adolph Kolping und der Geschichte der Dettelbacher Kolpingsfamilie. Diese wurde schon 1857, zu Lebzeiten Adolph Kolpings, gegründet und setzte sich stets für das ansässige Handwerk ein. Fahne, Wanderbücher und ein Brief Adolph Kolpings sind Zeitzeugen der Geschichte von einer der ältesten Kolpingsfamilien Deutschlands. Zur Zeit zählt Sie 152 Mitglieder.

Das Kolping-und Handwerksmuseum Dettelbach öffnet von Mai bis Oktober jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Auf Termine außerhalb der Öffnungszeiten, z.B. für Gruppen freut sich Raimund Sauer (09324-1305). Der Eintritt ist kostenlos.

Dettelbach liegt östlich von Würzburg und ist über die A3/A7 gut zu erreichen. Der von Weinbergen umringte Ort befindet sich direkt am Main und eignet sich gut für einen Ausflug. 

 

Beigefügt ist der aktuelle Flyer des Museums