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Zweiter Kolping-Leuchtturm entsteht in Hamburg Eimsbüttel

Am Donnerstag, den 6. Februar 2020, wurde Richtfest von Kolping Jugendwohnen Hamburg Eimsbüttel gefeiert.

Ulrich Vollmer, Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, richtete vor Ort Grußworte an die Festgäste, darunter an Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, an die Mitglieder des Diözesanvorstandes Hamburg sowie an Frank Gärtner, Vorsitzender der Initiative „Auswärts zuhause“ und Geschäftsführer von Kolping Jugendwohnen in Hamburg St. Georg und des zukünftigen Kolping Jugendwohnen in Hamburg Eimsbüttel.

In derzeit neun Städten stellt das Kolpingwerk Deutschland in direkter Trägerschaft – in Hamburg zusammen mit dem Diözesanverband – Auszubildenden in Kolping Jugendwohnheimen erfahrene Pädagoginnen und Pädagogen als Ansprechpersonen zur Seite. Mit Erfolg: Positive Erfahrungen zeigen, dass es eine geringe Quote an Ausbildungsabbrüchen gibt und dass viele Absolventen nach erfolgreicher Ausbildung eine Anschlussbeschäftigung finden. Kolping Jugendwohnen verstehe sich dabei, so Vollmer, als Schnittstelle zwischen Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, Elternhaus und Jugendlichen, um einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf zu ermöglichen.

Mit dem Jugendwohnen in Hamburg St. Georg gibt es bereits einen ersten Kolping-Leuchtturm mitten in einem der angesagtesten Viertel von Hamburg. „In kaum einem anderen Stadtteil leben so viele Nationen und Religionen neben- und vor allem miteinander“, so Vollmer.

In Hamburg Eimsbüttel entsteht jetzt ein Kolping Jugendwohnen, das im vierten Quartal dieses Jahres seine Pforten für 16- bis 27-Jährige öffnen wird: 150 junge Menschen werden dort Platz zum Wohnen finden und zudem ein werteorientiertes Zusatzangebot erhalten. „Ein zweiter Kolping-Leuchtturm hier und ein Pluspunkt nicht nur für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sondern auch für die Hamburger Betriebe und Unternehmen, die von hier aus schnell erreichbar sind“, so der Bundessekretär.

„Kolping ist bundesweit mit mehr als 35 Einrichtungen der größte Träger von Jugendwohnen in Deutschland“, sagte Ulrich Vollmer. „Ganz im Sinne unseres Verbandsgründers Adolph Kolping – der bereits im 19. Jahrhundert mit seinen Gesellenvereinen und Gesellenhäusern den damals wandernden Gesellen Orientierung und Beheimatung gegeben hat – bieten wir damit auch heute jungen Menschen eine gemeinsame preiswerte Unterkunft und sozialpädagogische Begleitung sowie ein wertorientiertes Angebot an. Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat dieses wie folgt zutreffend auf den Punkt gebracht: „Was aber machte Kolpings soziale Arbeit im Kern aus? Und was machte die große Ausstrahlung aus? Kolping war in erster Linie Praktiker. Aber es kann keine gelingende Praxis geben ohne Überzeugungen und Prinzipien, ohne Werte.“

Informationen zum Kolping Jugendwohnen auf der frisch gestalteten Homepage
Informationen zu Auswärts Zuhause