Nach dem Gottesdienst in St. Bonifatius Erfurt-Hochheim.

Aus den Regionen

Kolping-Familientag

Ihren traditionellen "Familientag" begingen die Ost- und Südthüringer Kolpingsfamilien in Erfurt-Hochheim.

In St. Bonifatius feierten Domvikar Bernhard Drapatz und Diözesanpräses Suitbert Schellenberg sowie Vertreter aus fünf Kolpingsfamilien mit der Hochheimer Gemeinde die Heilige Messe, ehe sie den sommerlichen Sonntag mit frohmachenden Begegnungen im Gemeindegelände und im Erfurter Garten- und Freizeitpark, kurz "ega", ausklingen ließen.

Drapatz machte den Kolpingmitgliedern in seiner Predigt für ihren Dienst in Kirche und Welt neuen Mut und forderte die Gemeinde auf, sich "vom Feuer des Herrn immer wieder anstecken" zu lassen. "Wer für Jesu Botschaft brennt", der erfahre zwar oft Widerstand, könne aber zu Gewaltverzicht, Versöhnung oder einer neuen Gesprächskultur beitragen, so Drapatz.

Sowohl in den Fürbitten als auch bei der Andacht am Kreuz, die Kolping-Diözesanpräses Suitbert Schellenberg hielt, wurde der besonderen Anliegen des Kolpingwerkes und aller Familien gedacht, wobei am Beginn des neuen Schuljahres besonders die Kinder im Zentrum der Bitten standen.

Bei einem gemeinsamen Rundgang über das im Bau befindliche Erfurter ega-Gelände, auf dem in zwei Jahren die BUGA stattfinden wird, informierten sich die Kolpinger aus Erfurt, Suhl, Pößneck, Bad Blankenburg und Heiligenstadt über den Stand der Vorbereitungen, insbesondere des künftigen "Wüstenhaus Danakil", und lauschten auf der Freilichtbühne den frischen Klängen jugendlicher Blasmusik.                                             

Text: Michael Meinung
Foto: Benno Wand