Im "Schülerpraxiscenter" erhalten Jugendliche vom Kolping-Bildungswerk Bamberg Einblick in verschiedene Berufsfelder und erhöhen somit ihre Berufswahlkompetenz.

Das "Schülerpraxiscenter" findet in den Werkstätten der Kolping-Bildungszentren statt. Dort lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem das Berufsfeld Soziales/Hauswirtschaft kennen.

"Wir(punkt)" fördert die soziale Kompetenz von Kindern spielerisch. Bewegung und Spaß haben dabei einen hohen Stellenwert.

In der Turnhalle bearbeiten die Kinder gemeinsam eine Problemstellung und kommen am Ende zu einem individuellen Ergebnis.

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Kolping-Engagement in Schulen

Kolping-Bildungsunternehmen engagieren sich in vielfältiger Weise an Schulen: bei der Berufswahl, in der Ganztagsbetreuung und durch Schulsozialarbeit. Wie das konkret aussieht, beschreiben unsere Beispiele.

Die deutsche Schullandschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. So zeigt beispielsweise eine Studie der Bertelsmann Stiftung, dass mittlerweile rund 40 Prozent aller Schülerinnen und Schüler eine Ganztagsschule besuchen. Das sind vier Mal so viele wie noch vor 15 Jahren. Trotzdem herrscht deutschlandweit nach wie vor ein Mangel an Betreuungsplätzen – insbesondere im sogenannten offenen Ganztag. Für viele Eltern stellt sich hier eine Schlüsselfrage hinsichtlich der generellen Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Angesichts der ansteigenden Zeit, die Kinder und Jugendliche in der Schule verbringen, werden fernab des klassischen Lernstoffs zudem auch Themen wie Inklusion, Persönlichkeitsentwicklung oder Berufsorientierung immer wichtiger. Zahlreiche Kolping-Bildungsunternehmen haben deshalb Projekte ins Leben gerufen oder treten als Träger verschiedenster Angebote auf, die an genau diesen Punkten ansetzen. Offene Ganztagsklassen, Übermittagsbetreuung, Schulsozialarbeit, Berufsvorbereitung oder Sozialkompetenzförderung sind hier nur einige Beispiele des breiten Spektrums. Die Entlastung der Eltern, das Wohl von Kindern und Jugendlichen sowie das Schaffen von zusätzlichen Räumen für Erziehung und Bildung stehen dabei im Vordergrund.

Innerhalb des Kolping-Netzwerkes findet ein reger Austausch statt, von dem alle Einrichtungen profitieren. Um verschiedene Konzepte und Formen des Engagements in und mit Schulen greifbar zu machen, sollen im Folgenden Beispiele aus verschiedenen Regionen vorgestellt werden.


Das Kolping-Bildungswerk Bamberg unterstützt Jugendliche auf dem Weg in den Beruf

Die Weichen für eine erfolgreiche Berufswahlentscheidung und damit für einen nahtlosen Übergang in eine Berufsausbildung werden bereits in der Schule gestellt. An dieser wichtigen Nahtstelle in den Berufsbiografien der Jugendlichen ist Unterstützung erforderlich, damit möglichst alle Jugendlichen zur Teilhabe am Berufs- und Arbeitsleben motiviert und befähigt werden. Seit Jahren verfolgen Schulen, die Agentur für Arbeit und Bildungsträger das Ziel, allen jungen Menschen einen erfolgreichen Übergang von den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Ausbildung oder Studium sowie danach in eine qualifizierte Tätigkeit zu ermöglichen.

Das Kolping-Bildungswerk im Erzbistum Bamberg ist seit vielen Jahren an dieser bedeutsamen Arbeit beteiligt und trägt somit zur regionalen Fachkräftesicherung bei. „Denn eine gelungene Berufsorientierung ist ein effektives Instrument, um die immer noch zu hohe Abbrecherquote in der dualen Ausbildung mittelfristig zu senken“, so Wolfram Kohler, Vorstand des Kolping-Bildungswerks im Erzbistum Bamberg. Das Kolping-Bildungswerk führt diözesanweit diverse Module zur Berufsorientierung mit zahlreichen Mittelschulen und sonderpädagogischen Förderzentren im Auftrag der Agentur für Arbeit und des Bayerischen Kultusministeriums durch. „Alle Module tragen mit unterschiedlichen Inhalten dazu bei, Jugendlichen einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu ermöglichen und sie besser auf die Berufswahl vorzubereiten“, erläutert Wolfram Kohler.

Kompetenzvermittlung in individuell ausgerichteten Modulen
Sehr häufig nachgefragt ist beispielsweise das Modul „Berufsorientierungscamp“. Während des Camps steht die Bedeutung von Soft Skills (sozialer Kompetenz) für den Beruf in außerschulischer Umgebung im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen zudem ihre individuelle Informations- und Berufswahlkompetenz erhöhen. Dabei beinhaltet das Modul die Förderung berufsrelevanter sozialer und personaler Kompetenzen, das Erkennen persönlicher Interessen, die Förderung der Informationskompetenz und das Bewerbungstraining. „Sowohl Schüler als auch Lehrkräfte sehen dieses Modul als eine erfolgreiche Ergänzung der schulischen Berufsorientierung, sodass für das laufende Schuljahr die Durchführung von Camps mit insgesamt 1 128 Schülern an diversen Standorten im Erzbistum Bamberg geplant ist.“

Ein weiteres Modul nennt sich „Schülerpraxiscenter – integrativ". Es findet in den Werkstätten der Kolping-Bildungszentren statt. Gegenstand dieses Moduls ist es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufsfelder Technik/Handwerk, Wirtschaft/Handel/Dienstleistung und Soziales/Hauswirtschaft zu geben. Dabei soll die Berufswahlkompetenz gestärkt werden und regionale Gegebenheiten mit in die Berufswahlfindung einfließen. 

Erste Erfahrungen sammeln in einer richtigen Schülerfirma
Während des Moduls "Schülerübungsfirma" gründen die Schülerinnen und Schüler in einem Zeitraum von 26 Wochen eine Übungsfirma und gestalten die Geschäfte von der Entwicklung der Geschäftsidee bis hin zur tatsächlichen Durchführung aktiv mit. Dabei erhalten sie Einblick in kaufmännisches und unternehmerisches Handeln.

Das Modul „Netzwerk 4+1“ wiederum steht für vier Tage Schule und einen Tag Praktikum. Dies ist ein Projekt zur Berufsorientierung für die achte Jahrgangsstufe, das im Laufe eines Schuljahres Einblicke in zwei verschiedene Berufsfelder ermöglicht und so frühzeitig zu einer fundierten Berufswahl und Berufswegplanung führt. An die Stelle mehrwöchiger Praktika tritt ein Praxistag pro Woche. Durch die lange Praktikumszeit bekommen die Schüler die Möglichkeit, immer wieder Arbeit an neuen Objekten und in anderen Arbeitsbereichen zu leisten. „Sie lernen so ein viel breiteres Spektrum an beruflichen Tätigkeiten und Anforderungen kennen. Und der Betrieb hat die Möglichkeit, den Praktikanten über einen längeren Zeitraum kennenzulernen und als potentiellen Auszubildenden einzuschätzen“, so Wolfram Kohler.

Neben weiteren Modulen gibt es zudem auch eines, das sich spezifisch an Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund richtet. Diese haben aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse und eines kurzen Aufenthalts in Deutschland häufig einen längerfristigen Unterstützungsbedarf in ihrer persönlichen Berufsorientierung. Das Modul findet deshalb über das gesamte Schuljahr verteilt mit insgesamt 60 Unterrichtseinheiten statt und kann unterschiedliche Inhalte, je nach Bedarf der Schule, beinhalten. Dazu gehören beispielsweise die berufswahlbezogene Sprachförderung, Kenntnisse zum deutschen Bildungssystem im Überblick sowie das Kennenlernen von praktischen Aufgaben aus diversen Berufsfeldern.

„Die bisherigen Erfolge der Berufsorientierungsmaßnahmen waren nur möglich wegen der guten Zusammenarbeit aller Netzwerkpartner“, resümiert Wolfram Kohler abschließend. Das intensive Zusammenwirken von Schule, Agentur für Arbeit, Wirtschaft und Kirche habe vielen jungen Menschen den Übergang zur Ausbildung enorm erleichtert und den Schülerinnen und Schülern somit tragfähige Zukunftschancen eröffnet.


Das Kolping-Bildungswerk Köln fördert soziales Lernen von Kindern an Ganztagsschulen

Auch das Kolping-Bildungswerk Köln engagiert sich im Bereich der offenen Ganztagsschulen und der Übermittagsbetreuung. So findet an verschiedenen Gymnasien und Realschulen in Köln und Umgebung zwischen 12 und 16 Uhr eine Betreuung von Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit den jeweiligen Schulen statt. Das Angebot umfasst ein gemeinsames Mittagessen, eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung sowie vielfältige Sport- und Spielangebote zur Freizeitgestaltung in den Pausen.

Im Bereich der Grund- und Förderschulen gestaltet das Kolping-Bildungswerk wiederum den sogenannten offenen Ganztag. Dabei ist es ein zentrales Anliegen, den Raum für Bildung, Erziehung und Betreuung zu erweitern und zu bereichern. Dies gelingt, wenn der Unterricht und die außerunterrichtlichen Aktivitäten sinnvoll miteinander verzahnt und unter Berücksichtigung spezifischer Besonderheiten der Schule in ein pädagogisches Gesamtkonzept integriert sind.

Ein präventives Projekt, welches in diesem Kontext seit nunmehr über fünf Jahren das soziale Lernen an Ganztagsschulen fördert, nennt sich wir(punkt). „Das Projekt versucht, die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu stärken und somit zur Persönlichkeitsentwicklung beizutragen“, erklärt Inklusionspädagoge Matthis Green, der das Projekt koordiniert und gleichzeitig auch vor Ort als Coach tätig ist. Dabei gehe es gar nicht primär um Defizite, sondern vielmehr um eine Art Grundlagenausbildung aller Kinder. „Jeder kann etwas mitnehmen, nicht nur Schülerinnen und Schüler an sogenannten Brennpunktschulen.“

Soziale Kompetenzen bleiben im Schulalltag oft auf der Strecke
Durch die hohe Belastung des Schulalltags sowie strikte Lehrpläne ist es für das Lehrpersonal zunehmend schwierig, soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und Konfliktsituationen tiefgehend zu lösen. Diesen Soft Skills will wir(punkt) deshalb mehr Raum geben. „Wöchentlich geben wir den Kindern 60 bis 90 Minuten lang Zeit, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen“, so Matthis Green. Die Nachhaltigkeit des Erlernten werde vor allem dadurch sichergestellt, dass die Kinder und Jugendlichen über einen möglichst langen Zeitraum regelmäßig mit dem Thema konfrontiert werden. „Mit einer einzelnen Klasse arbeiten wir deshalb bis zu einem halben Jahr zusammen.“

wir(punkt) zeichnet außerdem aus, dass alle Bezugspersonen der Kinder mit ins Boot geholt werden. So sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern in das Projekt involviert. „Wir haben nämlich festgestellt, dass viele Schulen neben dem klassischen Unterricht zwar einen Ganztags- oder Übermittagsbereich haben. Beide Systeme laufen aber oft einander vorbei“, so Matthis Green.

Vom Erlernten profitieren die Kinder nicht nur im Schulalltag
Im Rahmen des Projekts sollen die Kinder durch Erfahrung lernen. „Wir arbeiten mit erlebnispädagogischen Elementen, die immer auch mit Bewegung zu tun haben.“ Die Schulklassen bekommen dann eine Problemstellung, mit der sie sich auseinandersetzen und gemeinsam eine Lösung erarbeiten müssen. „Dabei gibt es kein vorgefertigtes Ergebnis. Jede Gruppe soll eine eigene Lösung finden", erklärt Matthis Green. Schließlich solle das Erlernte auf den Schulalltag und darüber hinaus übertragen werden. Das fördert den Klassenverband und gibt auch für andere Lebensbereiche Selbstvertrauen mit auf den Weg.

Im letzten Jahr ist wir(punkt) insgesamt 32 Mal an elf verschiedenen Schulen durchgeführt worden. „Die Nachfrage ist steigend und wir versuchen jedes Jahr mehr Projekte umzusetzen“, freut sich Matthis Green. In der Regel komme es hauptsächlich an Kolping-Schulen zur Umsetzung. "Auch viele externe Schulen haben Interesse, dort ist es jedoch oft schwierig, die notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen.“ Eine zentrale Herausforderung sei es deshalb, Schulen über das Einbeziehen von Stiftungen oder Förderprogrammen bei der Kostendeckung zu unterstützen.

Neben vier hauptamtlichen Mitarbeitern sind rund 20 Coaches an wir(punkt) beteiligt, die Projekte vor Ort durchführen. Laut Matthis Green der größte Lernprozess: „Wir haben festgestellt, dass man nicht drum herumkommt, individuelle Lösungen zu finden. Kein Projekt ist wie das andere und dementsprechend gibt es auch keine Musterstunde, die man aus der Schublade ziehen kann.“ Demnach bringe es nichts, das Projekt zu standardisieren und dadurch so groß wie möglich zu machen. „Wichtiger ist es, den Kindern und ihrer Individualität zu jedem Zeitpunkt gerecht zu werden!“


Das Kolping Bildungswerk e.V. Freiburg ist regional in die Schulsozialarbeit eingebunden

Neben einigen anderen Projekten in und mit Schulen hat auch die Schulsozialarbeit einen hohen Stellenwert im Kolping Bildungswerk e.V. Freiburg. Ein Beispiel hierfür ist das Bildungszentrum in Niederstetten (Main-Tauber-Kreis), das Grund-, Haupt- und Realschule unter einem Dach vereint. Seit 2009 ist Melanie Luksch hier bereits tätig – zunächst in der Jugendbildungsberatung, die vom Europäischen Sozialfonds gefördert wurde. „Doch im Lehrerzimmer habe ich damals immer wieder mitbekommen, dass es auch Bedarf für die klassischen Felder der Schulsozialarbeit gibt“, erzählt Melanie Luksch rückblickend.

Als 2012 die Landesregierung wechselte, ergriff man schließlich die Chance: Es wurde die Förderung eines Projektes beantragt, das früher ansetzt und es somit erlaubt, schon ab dem Grundschulalter individuelle Unterstützung im schulischen Kontext zur Verfügung zu stellen. Ausgeweitet auf zwei halbe Stellen, bildet der Übergang von Schule zu Beruf weiterhin einen Schwerpunkt des Engagements. Dazu kommt jedoch ein größerer Handlungsspielraum in Bezug auf klassische Felder der Schulsozialarbeit – unter anderem eine stärkere Einzelfallhilfe, Sucht- und Gewaltprävention oder Maßnahmen gegen Mobbing. Finanziert wird das Projekt von Bundesland, Landkreis und Kommune.

Beide Projektstellen sind so aufgeteilt, dass stets eine Schulsozialarbeiterin vor Ort ist und sich um direkte Anliegen der Jugendlichen kümmern kann. Melanie Lukschs Schwerpunkt liegt dabei weiterhin im Bereich Jugendbildungsberatung. „Ich veranstalte Bewerbungstrainings in den Klassen, betreue aber auch bei der individuellen Berufswahl“, erklärt sie. Bei Jugendlichen, die zum Ende der zehnten Klasse noch keine Ausbildung in Aussicht haben, hört sie beispielsweise noch mal gezielt nach und hilft, wo sie nur kann.

Ein großer Vorteil ist dabei, dass Melanie Luksch auch in die außerschulische Jugendarbeit eingebunden ist. Das erlaube es ihr, Jugendliche auch außerhalb des Schulkontextes einzubinden. Dabei hilft das Selbstverständnis eines Allgemeinarztes: „Wir sind für sämtliche Probleme eine erste Anlaufstelle und können die Jugendlichen dann an passende Institutionen – quasi zu einem Facharzt – verweisen. Kleinere Wunden kann aber auch der Allgemeinarzt behandeln.“

Den Neustart von Geflüchteten im Kontext Schule fördern
Ein ähnliches Projekt im Neckar-Odenwald-Kreis, bei dem es ebenfalls um die persönliche Begleitung von Jugendlichen geht, nennt sich „Neuer Start“ und wird vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Ziel des Projekts ist es, eine geeignete schulische oder berufliche Perspektive für junge Geflüchtete sicherzustellen. Für die 15- bis 18-Jährigen besteht nämlich Berufsschulpflicht, die sie im Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO) absolvieren.

„Es geht darum, zusammen einen passenden Weg für die Zukunft zu finden", fasst Laura Kaufmann zusammen. Sie ist verantwortlich für zwei Klassen mit jeweils rund 20 Jugendlichen im Raum Mosbach. „Hier kommen verschiedene Kulturen und Altersklassen zusammen, was die Aufgabe so spannend macht“, sagt sie. Wichtig sei es deshalb, die jungen Menschen ganz individuell anzuschauen und neben der Betreuung im Schulalltag auch beim Alltagsmanagement zu unterstützen. „Ich bin zwar hauptsächlich an den Schulen unterwegs, fahre aber auch zu den Jugendlichen nach Hause, um bei der Wohnungssuche zu helfen, Anträge auszufüllen oder zur Freizeitgestaltung beizutragen.“

Trotzdem sei ein Ansetzen im Kontext Schule unabdingbar: „Hier sind alle vor Ort und ich kann eine gute Vertrauensbasis zu den Jugendlichen aufbauen“, erklärt Laura Kaufmann. So habe sie eine Sprechstunde vor Ort und gehe auch mit den Lehrern zum Unterricht. Während das Projekt sich mittlerweile im zweiten Jahr befindet, können die Beteiligten bereits auf zahlreiche Erfolgsgeschichten zurückblicken: „Im letzten Jahr wurde für alle Jugendlichen ein passender Anschluss gefunden.“ Dies könne eine Ausbildung sein, ein Direkteinstieg in die Arbeit oder der Besuch einer weiterführenden Schule. „Mit einigen Geflüchteten stehen wir sogar heute noch in Kontakt“, so Laura Kaufmann.

Text: Franziska Völlinger und Wolfram Kohler
Fotos: Kolping-Bildungswerk im Erzbistum Bamberg e.V., wir(punkt)