Cem Özdemir beim Kolping-Netzwerk für Geflüchtete

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Kolping beim Kirchentag

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag fand vom 19. bis zum 23. Juni 2019 in Dortmund statt. Auch Kolping war mit dabei.

Der Deutsche Evangelische Kirchentag zog mehr als 100.000 Besucher nach Dortmund. Ein vielfältiges Programm mit Workshops, Großkonzerten oder Bibelarbeiten, gab es für die Interessierten. Auch die Kolping Roadshow Integration des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete und die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) waren auf dem Großevent vertreten.

Auf dem Markt der Möglichkeiten haben die Kolping JGD ihre Arbeit vorgestellt und warben für neue Angebote. „Viele Menschen waren sehr interessiert. Es kamen sogar ein paar ehemalige Workcamps-Teilnehmenden zu uns an den Stand“, erzählt Simone Fuchs, Referentin der Jugendgemeinschaftsdienste. „Besonders positiv ist mir aufgefallen, wie sich die Besucherinnen und Besucher darüber gefreut haben, mit Kolping einen katholischen Verband auf dem Evangelischen Kirchentag zu treffen. So haben wir auch viele Fragen zu Kolping generell beantworten können und Präsenz gezeigt.“

Dies tat auch die Kolping Roadshow Integration: Mit dem großen Infomobil war das vierköpfige Team vor der Westfalenhalle leicht zu finden. Dort konnten die Besucher kickern, an der Vorurteilswand lernen, Stammtischparolen zu entkräften, oder beim großen Welt-Puzzle die eigenen Geographie-Kenntnisse auffrischen. Das persönliche Gespräch sei besonders gut angekommen, berichtet Desirée Rudolf, die Projektreferentin. Ein besonderes Highlight sei der unangekündigte Besuch von Grünen-Politiker Cem Özdemir gewesen. Dieser informierte sich über die Arbeit des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete. Das Netzwerk richtete außerdem einen eigenen Workshop zum Thema „Umgang mit Vorurteilen“ aus. Dieser sei gut angenommen worden. Für die gesamte Zeit zieht Desirée Rudolf eine positive Bilanz: „Wir schätzen, dass ungefähr 1.000 Menschen uns am Stand besucht haben. Wir haben sogar ein paar Einladungen zu weiteren Veranstaltungen fest machen können.“