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Kleinkredite als Startchance

Wer arm ist, bekommt keinen Kredit. Das gilt hierzulande, aber besonders auch in Afrika, Asien oder Lateinamerika. Wer dort Geld leihen möchte, gerät oft an Kredithaie, die zu Wucherzinsen Geld verleihen. Hier stellen wir Dir das Projekt des Monats von Kolping International vor.

Eine Alternative sind Kleinkredite, die von Kolping vergeben werden. Die Zinsen sind niedrig und müssen erst mit den ersten Einkünften zurückgezahlt werden. Die Kolpingsfamilie Esperanza La Blanco in der Dominikanischen Republik wurde im Jahr 2017 gegründet. Viele der 37 Mitglieder verdienen inzwischen als Kleinunternehmer ihr eigenes Geld. Dank eines Kleinkredits konnten sie sich selbstständig machen, einen Kiosk eröffnen oder sich wie Ricardo mit einer Obstplantage Geld verdienen. 4.000 Bananen verkauft Ricardo jedes Jahr an die umliegenden Läden und Restaurants. So kann er seine Familie gut versorgen und hat auch Geld übrig für den Krankheitsfall oder für Reparaturen. Da es nur wenige Bananenproduzenten gibt, ist sein Einkommen auch die nächsten Jahre gesichert. 

Kolping vergibt in Lateinamerika Kleinkredite und fördert so die Kleinunternehmer. Schon ein kleiner Betrag hilft: Mit 30 Euro können etwa Töpfe angeschafft werden, um einen Imbiss zu eröffnen. Mit 75 Euro kann eine Fahrradwerkstatt oder eine Näherei eingerichtet werden.

Dieses Projekt kannst Du unter dem Stichwort „PMO-Kleinkredite LA“ unterstützen:
Kolping International Cooperation e.V.
DKM Darlehnskasse Münster
IBAN DE74 4006 0265 0001 3135 00
BIC: GENODEM1DKM

Weitere Informationen zum Projekt und zu Spendenmöglichkeiten findest Du hier. Fragen beantwortet darüber hinaus gerne die Spendenabteilung von Kolping International telefonisch unter (0221) 77 880-37.