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Jetzt muss etwas passieren

Das ÖKT-Studio des 3. Ökumenischen Kirchentags befasst sich am Samstag mit dem Thema Schöpfung und Klimakrise. Die Veranstaltung „Sind wir noch zu retten?“ wird live per Videostream übertragen.

Das Kolpingwerk Deutschland empfiehlt die Teilnahme an einer Stunde zu Schöpfung und Klimakrise, in der das ÖKT-Studio des 3. Ökumenischen Kirchentags am Samstag, 15. Mai, ab 17 Uhr fragt: „Sind wir noch zu retten?“ Die Veranstaltung wird live per Videostream übertragen wird.

„Wir sind wie in einem Boot, das auf die Niagarafälle zusteuert. Noch können wir bremsen, zurückrudern oder ans Ufer schwimmen. Irgendwann kommt aber der Punkt, da gibt es kein Zurück mehr.“ So beschreibt der Klima-Experte Franz Baumann, Gastprofessor an der New York University, die aktuelle Situation in der jüngsten Ausgabe des Kolpingmagazins. Er betrachtet die Gefahr, dass sich die Erderhitzung der menschlichen Kontrolle entzieht, als „sehr realistisch“. Das vollständige Interview mit Franz Baumann ist online unter www.kolpingmagazin.de abrufbar.

Ihre Einschätzung der Lage in der Klimakrise teilen im ÖKT-Studio: der Europaparlamentarier Sven Giegold, der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft Felix Prinz zu Löwenstein, der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sowie Julia Wäger, Referentin für Ökologie bei der Kath. Landjugendbewegung Deutschlands.

Das Programm des 3. Ökumenische Kirchentags findet sich unter www.oekt.de.

Foto: unsplash/Markus Spiske