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Internationaler Austausch auf Erfolgskurs

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Workcamps macht sich das Kolpingwerk Deutschland auf die Suche nach Erinnerungen von Workcamps-Teilnehmenden der Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) der ersten Stunde.

1920 organisierte der Schweizer Pazifist Pierre Cérésole gemeinsam mit Gleichgesinnten das erste Workcamp in der Nähe von Verdun. Ziel dessen war der Wiederaufbau eines im 1. Weltkrieg zerstörten Dorfes. Aus dieser Idee wuchs über die Jahre eine große Bandbreite an verschiedenen Workcamps von unterschiedlichen Organisationen und Institutionen heran. So entstanden auch die Kolping JGD des Kolpingwerkes Deutschland 1953 aus der Aktion „Versöhnung über den Gräben“, welche die Wiederannäherung deutscher und französischer Jugendlicher in der Nachkriegszeit in den Mittelpunkt stellte.

Bis heute ist die Grundidee überall dieselbe: junge Menschen verschiedener Nationalitäten arbeiten und leben für einen begrenzten Zeitraum zusammen und beteiligen sich an einem sinnstiftendem Projekt. Ziel ist es dabei, durch internationale und interkulturelle Jugendarbeit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Workcamps ist das Kolpingwerk nun auf der Suche nach Teilnehmenden an den ersten Workcamps der Kolping JGD. Wer seine Geschichten, Erfahrungen und Erlebnisse teilen möchte, wessen Teilnahme an einem Workcamp von Kolping bereits im vergangenen Jahrhundert stattgefunden hat, melde sich gerne per E-Mail an franziska.reeg[at]kolping.de oder telefonisch unter (0)221 20701-714.