Auf die Auszeichnung von Reinhold Padlesak (2.v.l.) mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland stoßen mit einem Glas Wein die Kolping-Bundesvorsitzende Ursula Groden Kranich MdB (2.v.r.), die aus Buchloe stammende Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes Deutschland Rosalia Walter (l.) und der neu ernannte Weihbischof in Paderborn, Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte an.

Bundesebene

Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland für Reinhold Padlesak

Menschenwürdige Arbeitswelt ist sein Herzensanliegen

Im Rahmen der Klausurtagung des Bundesvorstandes des Kolpingwerkes Deutschland am 10. Juli 2021 in Köln überreichte die Kolping-Bundesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich Reinhold Padlesak das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland. Seit mehr als 50 Jahren engagiert sich der 69-Jährige Starnberger ehrenamtlich im katholischen Sozialverband mit seinen rund 220.000 Mitgliedern in Deutschland. „Eine menschenwürdige Gestaltung der Berufs- und Arbeitswelt, Fragen der betrieblichen Mitbestimmung, der Sozialpolitik und der sozialen Selbstverwaltung waren ihm stets ein besonderes Herzensanliegen“, heißt es im Urkundentext.

Bei Schulungen für Betriebsräte, in Positionspapieren zur Situation von Arbeitnehmenden oder bei der Diskussion von Rentenmodellen brachte Padlesak seine Erfahrungen ein. Nachdem er bereits in der Kolpingsfamilie Starnberg als Jugendgruppenleiter, im Kolping-Bezirksverband Würmseegau als Vorsitzender und im Diözesanvorstand des Kolpingwerkes im Bistum Augsburg Verantwortung übernommen hatte, gehörte er die vergangenen sechs Jahre dem Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland an. Bereits seit 1980 hat er auf Bundesebene kontinuierlich in verschiedenen Arbeitsgruppen am Thema „Zukunft der Arbeitswelt“ mitgearbeitet. Die Stimme des Kolpingwerkes Deutschland vertrat Padlesak seit 2015 im Zusammenschluss von kirchlichen Verbänden, die die Versicherten in den gesetzlichen Renten-, Unfall- und Krankenversicherungen vertreten. Als Kolpingmitglied war er auch vor Ort ehrenamtlich tätig, so zum Beispiel in der CSU Starnberg, in der Arbeitnehmer-Union (CSA) im Landkreis Starnberg oder im Dekanatsrat.

„Dieses herausragende langjährige Engagement – stets im Sinne Adolph Kolpings – verdient Dank und Anerkennung“, sagte die Kolping-Bundesvorsitzende Groden-Kranich bei der Übergabe der Ehrennadel. „Die Auszeichnung hat mich überrascht und ich habe mich sehr darüber gefreut“, sagt Reinhold Padlesak.