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Gegenwart verändern, um Zukunft zu gestalten

#KolpingJGDgoesgreen: Die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste (JGD) wollen ihre Arbeit nachhaltiger gestalten.

Die Kolping JGD haben sich der "Fridays for Future"-Bewegung angeschlossen. In einer Mitarbeitendenschulung mit Laura Konieczny von #zerowasteyourlife (Kolpingmagazin 2-2019) wurde außerdem überlegt, wie die Arbeit im Büro, die angebotenen Reisen und Freiwilligendienste noch nachhaltiger gestaltet werden könnten. 

Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein Leitbild für politisches, wirtschaftliches und ökologisches Handeln. Die Grundidee von Nachhaltigkeit basiert auf der Einsicht, dass ein System dann nachhaltig ist, wenn es selbst überlebt und langfristig Bestand hat. Wichtig dabei ist, dass Nachhaltigkeit sowohl auf die Gegenwart als auch Zukunft ausgerichtet ist. Auf der Mitarbeiterendenschulung haben die Kolping JGD ihre Arbeit unter die Lupe genommen und konnten bereits viele Bereiche benennen, in denen gegenwärtig schon sehr nachhaltig gehandelt wird.

Auf JGD-Seminaren vermitteln die Mitarbeiterinnen beispielsweise im Vorfeld Informationen und Hintergrundwissen über das Land, die Leute und die Kultur des jeweiligen Projektes. In unterschiedlichen Workshops werden dabei nachhaltige Themen wie Gender Mainstreaming, Critical Whiteness und Alternativtourismus angesprochen. Darüber hinaus wird an Upcycling-Projekten gewerkelt, wie beispielsweise der Konstruktion eines Sensory Paths aus Plastikmüll. Die JGD machen Teilnehmende auf die atmosfaire Klimakollekte aufmerksam, anhand derer sie herausfinden können, wie viel CO2 sie mit ihrem Flug ins jeweilige Land verbrauchen.

In den Projekten selbst legen die JGD großen Wert auf eine enge Partnerschaftlichkeit, d.h. die Workcamps sind inhaltlich an die Wünsche des Projektpartners/der Projektpartnerin vor Ort angepasst. Während des Projektes und in der Freizeit erwarten die JGD von den Teilnehmenden einen sorgfältigen Umgang mit Ressourcen (z.B. Wasser) und eine angepasste Lebensweise. Außerdem wird darauf geachtet, auf den Seminaren Fairtrade und möglichst unverpackte Produkte anzubieten und den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, zwischen vegetarischer und veganer Essensoption zu wählen.

Die nächste Herausforderung ist es nun, das „grüne“ Selbstverständnis der JGD weiter zu entwickeln und in der täglichen Arbeit im Rahmen der Workcamps und Freiwilligendienste umzusetzen.

Alle Informationen zu den Kolping Jugendgemeinschaftsdiensten findest Du hier.