Am Baugerüst des Paulus-Domes in Münster stellte das Kolpingwerk Diözesanverband Münster seine neue Gebetsinitiative für die Erneuerung der Kirche vor. V.r.: Uwe Slüter (Geschäftsführer Kolpingwerk DV Münster), Weihbischof Dr. Zekorn, Alexandra Damhus (Kolping-Diözesanseelsorgerin), Kerstin Stegemann (Vorsitzende Diözesankomitee), Anne Ratert (stellvertr. Kolping-Diözesanvorsitzende).

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Gebetsinitiative vorgestellt

Das Kolpingwerk Diözesanverband (DV) Münster stellt eine Gebetsinitiative zur Fürbitte um Erneuerung der Kirche vor.

Der DV Münster hat unter Federführung von Diözesanseelsorgerin Alexandra Damhus eine 60-seitige Broschüre herausgegeben. Diese liturgische Lese- und Arbeitshilfe im Baukastensystem greift, in seinem Kerninhalt mit dem Fürbittengebet "Schritt für Schritt – Gebet am Donnerstag", das Gebet für die Erneuerung der Kirche auf. Es gibt Textbeiträge sowie praktische Vorschläge zur Gestaltung der Gottesdienste. Alle 250 Kolpingsfamilien im Bistum Münster haben die Broschüre zugeschickt bekommen. Außerdem wurde sie feierlich an Weihbischof Dr. Stefan Zekorn als Vertreter des Bistums Münster und an Kerstin Stegemann als Vorsitzende des Diözesankomitees, der Laienvertretung im Bistum Münster, überreicht.

"Der 'Kolping-Gebetsruf' hat eine große Tradition. Deshalb freue ich mich, dass in den Gebetsstunden der kommenden Monate für die Erneuerung der Kirche gebetet wird", sagte Zekorn. Auch Stegemann äußerte sich begeistert: "Ich freue mich sehr über die Initiative des Kolpingwerkes, denn der Gebetsaufruf bietet auf eine besondere Art auch jenen die Möglichkeit an der Erneuerung der Kirche mitzuwirken, die dies auf eine eher leise Weise tun wollen."

Diözesanpräses Franz Westerkamp und Diözesanseelsorgerin Alexandra Damhus unterstützen die Anliegen des "Gebet am Donnerstag". Bei Veranstaltungen oder überall unterwegs in den Kolpingsfamilien würden sie für die veränderte Thematik des üblichen Kolping-Gebetsrufes werben, berichtete Damhus. Bereits jetzt gebe es viele Beispiele der praktischen Umsetzung. Erneuerung gehe nur im Miteinander, im Handeln aber auch im Wissen, dass Beten verändert, sagte der Geschäftsführer des DV Münster Uwe Slüter. "Die Kirche ist eine ständige Baustelle, und mit der Kraft unseres Gebetes kann jeder zu den notwendigen Veränderungen beitragen." Dabei könne das Kolpingwerk DV Münster auf eine lange Gebetstradition zurückblicken, erläutert Uwe Slüter: Seit Mitte der 1950iger Jahre gibt es den Gebetsruf. Werktäglich gestaltet eine Kolpingsfamilie eine Gebetszeit. Diese endlose Gebetskette wird seit fast 70 Jahren quer durch das Bistum Münster von einer Kolpingsfamilie weitergeführt.

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Text/Foto: Rita Kleinschneider