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Forderungen zum Klimaschutz

Anlässlich des geplanten Klimaschutzgesetzes der Bundesregierung hat sich der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland geäußert.

Die Bundesregierung will bei der Tagung des Klimakabinetts am 20. September 2019 ein Klimaschutzgesetz verabschieden. Aus diesem Anlass hat das der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland eine Erklärung verfasst. Ziel und Zweck eines nationalen Klimaschutzgesetzes müsse es sein, greifbare Maßnahmen einzuleiten, um die Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland zu beschränken. Damit kann Deutschland auch einen wesentlichen Beitrag zur europäischen und internationalen Klimaschutzpolitik leisten. Denn alle nationalen Klimabemühungen seien letztlich nur erfolgreich, wenn Deutschland auf internationaler und europäischer Ebene mit zuverlässigen Partnern zusammenarbeite, so das Kolpingwerk Deutschland.

Das Kolpingwerk Deutschland sieht Klimapolitik als Querschnittsaufgabe, die nicht losgelöst von anderen Politikbereichen, wie Außen-, Sozial-, Entwicklungspolitik u.a. betrachtet werden könne. Unabhängig aller Bemühungen, die in den Kommunen, Ländern und auf Bundesebene verstärkt verfolgt werden müssen, ist auch jede Bürgerin und jeder Bürger in der Pflicht. Denn das individuelle Konsumverhalten hat unmittelbaren Einfluss auf Natur und Umwelt. Nachhaltiger Konsum reicht von einem moderaten Fleischverzehr über einen ressourcensparenden Einsatz von Strom bis hin zu einer verantwortungsvollen Nutzung von Transportmitteln.

Die Erklärung mit allen Forderungen zum geplanten Klimaschutzgesetz liest Du im Wortlaut hier.

Ende Juni hatte der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland eine Erklärung zur Diskussion um eine CO2-Abgabe veröffentlicht und darin gefordert, dass ein wesentlicher Bestandteil des Gesetzes eine sozial ausgewogene und umfassende Belastung von Kohlendioxidemissionen sein müsse. Bei Produzenten und Verbrauchern sollte gleichermaßen ein Bewusstsein dafür entstehen, dass ihr individuelles Handeln Rückwirkungen auf das Klima hat. Die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen dürfen nicht unverhältnismäßig stark belastet werden. So sei, die Klimafrage auch eine soziale Frage.

Die Erklärung liest Du im Wortlaut hier.


Bild: Johannes Plenio auf Pixabay.com