Die "Stadtsoldaten" der Kolpingsfamilie Oberwesel übergeben mit Stolz den Scheck an den Schirmherrn des Projektes und zweiten Vorsitzenden, Hermann Josef Bappert, (5. von rechts) der sichtlich erfreut die Spende entgegen nimmt.

So sind wir

Erwartungen übertroffen

"Stadtsoldaten" der Kolpingsfamilie Oberwesel sammelten für Burundi.

Am Tag des offenen Denkmals stand die Liebfrauenkirche in Oberwesel im Fokus. Sie war ein Besuchermagnet für mehrere hundert Kunstinteressierte, die das Angebot des Besucherdienstes nutzten und an den kostenlosen Führungen teilnahmen. Um die Wartezeit der Gäste zu verkürzen, boten die „Stadtsoldaten“ der Kolpingsfamilie Oberwesel Speisen und Getränke an, die für einen kleinen Obulus zu erhalten waren. Dass alles gut ankam, zeigte sich während der Gespräche, in denen die Aktion des internationalen Kolpingwerkes vorgestellt wurde. Die Aktion „Ziegen für Burundi in Afrika“, die die jungen Mädchen der Showtanzgruppe mit Herzblut verfolgten, war somit der Renner des Tages. Burundi hat etwa die Fläche Brandenburgs und ist mit zehn Millionen Menschen dicht besiedelt. Die Ackerflächen sind klein; umso wichtiger ist es, guten Boden zu haben, damit die Erträge hoch bleiben und die Erde nicht ausgelaugt wird. Deswegen ist Kolping seit Jahren mit dem Ansatz des angepassten Landbaus sehr erfolgreich.

Erfolgreich war auch das Ergebnis des Arbeitseinsatzes der jungen Mädchen, die sich dazu nochmals an der Liebfrauenkirche versammelten. Man hatte sich vorgenommen, aus dem Erlös zehn Ziegen zu kaufen. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem Erlös mehr als 40 Ziegen gekauft werden können. So konnte die Gruppe einen Scheck in Höhe von 1.720 Euro an Hermann Josef Bappert, den zweiten Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Oberwesel und Projektverantwortlichen übergeben. Bappert: „Unser Motto 'Kommen – Schauen – Helfen' hat viele angesprochen, die sich somit zu einer Kirchenführung aufgemacht haben. Danke den Stadtsoldaten für dieses großartige soziale Engagement."

Weitere Infos auch auf www.kolpingsfamilie-oberwesel.de.

Text/Foto: Kolpingsfamilie Oberwesel