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Erfolgreiches Treffen: Denkfabrik – Generation xYz

In einer generationenübergreifenden Veranstaltung kamen vom 25. bis 26. Januar insgesamt 50 Teilnehmende aus den verschiedenen Generationen des Kolpingwerkes zusammen.

Um sich über wichtige Zukunftsfragen des Verbandes auszutauschen, fanden sich Ende Januar 50 engagierte Teilnehmer zum generationsübergreifenden Austausch. Den Schwerpunkt der "Denkfabrik" bildete die Beschäftigung mit der Zielgruppe der jungen Erwachsenen – auch bekannt als Generation Y.

Im Mittelpunkt des Austausches standen sowohl Fragen des Kolping-Profils als auch die Beschäftigung mit zeitgemäßen Mitgliedschafts- und Beteiligungsformen. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der AG Junge Erwachsene des Kolpingwerkes und der AG heute für morgen der Kolpingjugend.

Hans Gerhardt, Leiter der Arbeitsgruppe heute für morgen, erläutert: „Wesentliche Fragen waren zum Beispiel, wie es gelingen kann, die bisherigen Strukturen für Mitgliedschaft und Beteiligung zu erweitern. Junge Menschen befinden sich in einer Lebenswirklichkeit, die unzählige Herausforderungen bereithält. Neben Ausbildung, Studium und dem Einstieg in die Arbeitswelt ist es nicht immer möglich, Ehrenamt in den klassischen Strukturen zu leben.“ So habe sich gezeigt, dass es neben der Mitgliedschaft in einer Kolpingsfamilie zukünftig auch anderer Gemeinschaftsformen bedürfe, die Engagement über Ortsgrenzen hinweg ermöglichen.

Daneben ging es auch um Fragen des Kolping-Profils, zum Beispiel im Hinblick auf das Handlungsfeld Familie und das Familienbild. Die Ergebnisse der Denkfabrik werden in einer Dokumentation zusammengefasst und sollen auf diesem Weg einen Beitrag für den Zukunftsprozess „Kolping Upgrade“ leisten.

Neben intensiven Diskussionen in verschiedenen Workshops boten vielseitige Vorträge einen Blick über die bisher bekannten Strukturen hinaus. Klaudia Rudersdorf informierte über den Zukunftsprozess „Kolping Upgrade“ und das bevorstehende Zukunftsforum in Fulda. Alexander Suchomsky referierte über die Lebensumstände von jungen Erwachsenen in Zeiten des Demografischen Wandels. Kerstin Stegemann von den Freiwilligendiensten Münster berichtete über das Engagement junger Erwachsener und Lisa Singer gab einen Einblick darüber, wie die Katholischen Hochschulgemeinden ihre Mitglieder beteiligen und motivieren.

Hans Gerhardt ergänzt: „Mit der Denkfabrik haben Kolpingjugend und Kolpingwerk ein neues Format entwickelt. Es gibt neben dem Zukunftsprozess viele weitere spannende Themen, die wir im Rahmen einer Denkfabrik vertiefen wollen.“ Wichtig sei dabei insbesondere das generationenübergreifende Miteinander.

Die Teilnehmenden lobten die Denkfabrik und sprachen sich dafür aus, das Format weiterzuführen.