Rheinische Volksblätter 1864, Nr. 8, S. 113 ff (www.ub.uni-koeln.de)

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Eine Winternacht auf der Lokomotive

Fortschritt, Fernweh und Romantik – das verspricht eine Erzählung über eine Eisenbahnfahrt mit illustren Gästen in den Rheinischen Volksblättern. Doch dann kommt alles anders.

„Ach, diese Leute sind das doch wohl gewohnt“, sagte die Baronesse gähnend, während sich das „Werkzeug des Zeitgeistes“ durch den Schneesturm quälte. An den halberfrorenen Lokführer und seinen pausenlosen Einsatz dachte keiner – außer der Verfasser dieser Geschichte, Max Maria Freiherr von Weber, und Adolph Kolping. Unser Verbandsgründer war derart von der Doppelbödigkeit dieser Geschichte angerührt, dass er sie kurzerhand 1864 in den Rheinischen Volksblättern abdrucken ließ.

Zudem versuchte er den Freiherrn, der sich als einer der ersten für den Arbeitsschutz im Eisenbahnwesen auch mit praktischen Erfindungen einsetzte, für die Mitarbeit an seinem Volkskalender zu gewinnen. Leider vergeblich, denn die Adresse des Adeligen konnte nicht ermittelt werden, wie in einem Brief von Kolping an den Wiener Domprediger Gruscha aus dem Jahre 1864 nachzulesen ist.

Dieses Originalschriftstück ist restauriert worden und sucht nun einen Restaurierungspaten. Vielleicht finden sich unter den Eisenbahnfans unseres Verbandes Förderer. Als nachhaltiges Weihnachtsgeschenk eignet sich die Patenschaft ebenfalls. Ab 100 Euro erhaltet Ihr oder die Beschenkten eine Patenurkunde mit dem Abbild des Originals. Kleine Beiträge helfen ebenfalls. Der Dank ist allen gewiss.

Fragen beantwortet Euch gerne die Leiterin der Dokumentationsstelle KOLPING, Marion Plötz, Tel. (0221) 20701-141, E-Mail marion.ploetz[at]kolping.de

Die Kontoverbindung für die Spende:
Kolpingwerk Deutschland
IBAN-Nr. DE18 3705 0299 0000 1249 28
Stichwort: "Patenschaft. Originaldokumente Kolping"


Foto: Tobias Nordhausen/flickr