Bundespräses Josef Holtkotte, Kolpingjugend-Bundesleiterin Michaela Brönner und Rosalia Walter, geistliche Leiterin bei der Synodalversammlung

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Eindrücke von der Synodalversammlung

Kolping-Bundespräses Pfarrer Josef Holtkotte, die geistliche Leiterin Rosalia Walter und Michaela Brönner, Bundesleiterin der Kolpingjugend, blicken auf die erste Synodalversammlung zurück.

Die erste Synodalversammlung fand vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 in Frankfurt am Main statt. „Ein historischer Augenblick für die katholische Kirche in Deutschland“, sagt Rosalia Walter, geistliche Leiterin des Kolpingwerkes Deutschland, rückblickend.
Im Folgenden schildert sie ihre Eindrücke vom Auftakt der Synodalversammlung: „Die Teilnehmenden der Synodalversammlung sind im Pfarrsaal am Dom in Frankfurt angekommen, begrüßen und unterhalten sich. Der Präsident des ZdK Thomas Sternberg ruft den Versammelten zu: ‚Was für ein schönes Bild von Kirche! Es ist so weit. Der Synodale Weg beginnt. Wir machen uns auf den Weg zum Dom, so wie wir miteinander gehen wollen, ohne Zugordnung.‘ Dies war der Start für das Miteinander, das sich Stunde um Stunde immer stärker bemerkbar machte im Verlauf der synodalen Versammlung.“

Bundespräses Pfarrer Josef Holtkotte ist ebenfalls beeindruckt und beobachtet: „Es gibt ein großes Spektrum und eine Vielfalt an Meinungen, die katholische Identität atmen und abbilden. Hieraus gilt es, tragfähige und gute Schlüsse zu ziehen.“

Für Michaela Brönner, Bundesleiterin der Kolpingjugend im Kolpingwerk bleibt die erste Syndolversammlung sicherlich für immer in Erinnerung, schließlich hatte sie neben fünf weiteren Engagierten die Gelegenheit, nach dem Eröffnungsgottesdienst vor den versammelten Gläubigen ein Zeugnis in Form eines kurzen Statements abzulegen. Ihre Ansprache kann im Video auf der Homepage des Synodalen Weges (Video "Eröffnung der Synodalversammlung" ab Minute 40:53) betrachtet werden. Im Wortlaut kann das Statement hier nachgelesen werden. 

Nach der intensiven Zeit in Frankfurt resümiert Michaela Brönner: „Bei der Synodalversammlung war spürbar, dass viele eine Veränderung wollen. Dass es jetzt an der Zeit ist, die Möglichkeit zu nutzen, um etwas zu verändern. Die vielen Gespräche und Diskussionen haben deutlich gemacht, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen werden. Mut gemacht hat die Ehrlichkeit und Offenheit in den Redebeiträgen und Gesprächen: die Meinung wurde respektiert und es waren Gespräche auf Augenhöhe.“

Diesem kann Bundespräses Josef Holtkotte nur zustimmen: „Es ist spürbar, dass sich eine breite Mehrheit der Versammelten im hörenden Miteinander verantwortungsvoll für eine gute Zukunft unserer Kirche einsetzen will.“

Und Rosalia Walter zieht folgendes Fazit: „Laien und Kleriker spürten den gemeinsamen Willen, Kirche für die Zukunft gestalten zu wollen. Die Erfahrungen dieser Versammlung sind eine gute Grundlage für den Weg, der vor uns liegt.“