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Ein Licht durch Nähe entzünden

Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer im Kolping-Allgäuhaus begrüßt – Herbert Barthelmes für 25-jährigen Einsatz als Vorsitzender des Kolping-Familienferienwerks geehrt

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Empfang wurde am vergangenen Sonntag der neue Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer im Kolping-Allgäuhaus in Wertach offiziell begrüßt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch langjährige Vorstandsmitglieder des Kolping-Familienferienwerkes geehrt, allen voran Herbert Barthelmes, der seit 25 Jahren ehrenamtlich als Vorsitzender die Geschicke des Allgäuhauses leitet.

„Habemus Diözesanpräses“, verkündete Herbert Barthelmes zu Beginn des Gottesdienstes augenzwinkernd und betonte, dass es in Zeiten des Priestermangels nicht selbstverständlich sei, einen so erfahrenen und kompetenten Präses für die geistliche Begleitung an die Seite gestellt zu bekommen. Passend zu Mariä Lichtmess wies er darauf hin, dass früher an diesem Tag die Dienstboten gewechselt wurden – auch wenn es sich in diesem Fall weniger um einen Dienstboten, als um einen Servicedienstleister, in erster Linie um einen „Menschen, Priester, Gast und Betreuer“ für das Allgäuhaus handle. In seiner Predigt stellte Wolfgang Kretschmer das Licht in den Mittelpunkt. Wenn es dunkel wird in einem Menschen, wenn ihm das Licht ausgeht, dann braucht er Nähe, damit der Funke wieder entzündet werden kann. „Mit Worten allein kann man die Dunkelheit nicht vertreiben“, so der Diözesanpräses. „Das ist auch der Grund, warum Gott Mensch geworden ist, weil Gott den Menschen nahe sein will.“

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Text/Foto: Riccarda Gschwend