188 stimmberechtigte Delegierte und ca. 50 interessierte Gäste aus dem gesamten Bistum kamen in Coesfeld zusammen, um über das politische Engagement und die verbandlichen Projekte des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster zu entscheiden.

Gratulationen für die neuen bzw. wiedergewählten Verantwortlichen im Diözesanvorstand: (v. li.) Manuela van Deenen (Fachausschuss-Vorsitzende), Harold Ries (Diözesanvorsitzender), Iris Fahnenbrauck (Fachausschuss-Vorsitzende), Anne Ratert (stellvertr. Diözesanvorsitzende). Auf dem Foto fehlt Kerstin Stegemann (Fachausschuss-Vorsitzende)

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Diözesanversammlung beim Kolpingwerk DV Münster

Mitwirken an politischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen – Diözesanvorsitzender Harold Ries und stellvertretende Diözesanvorsitzende Anne Ratert wiedergewählt

Zur Diözesanversammlung des Kolpingwerkes Diözesanverband (DV) Münster am Samstag (23.11.) kamen 188 stimmberechtigte Delegierte und ca. 50 interessierte Gäste aus dem gesamten Bistum in Coesfeld zusammen, um über das politische Engagement und die verbandlichen Projekte des Sozialverbandes zu entscheiden. Die Diözesanversammlung ist satzungsgemäß das höchste Beschluss fassende Organ des Kolpingwerkes DV Münster. „Zukunftsgestaltung“, mit diesem Motto der Versammlung stimmte Diözesanvorsitzender Harold Ries die Kolpinger auf die Themen der Versammlung ein. Hierbei sei man zwar auch gefordert, das Kolpingwerk für die Zukunft aufzustellen. Jedoch zeigten die Themen, zu denen vier Beschlüsse gefasst wurden, „dass wir uns auch bei derzeitigen politisch und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen unserer Verantwortung als christlicher Sozialverband bewusst sind“, so Harold Ries.

Die Delegierten stimmten dem Antragsansinnen zu, dem Deutschen Bundestag verschiedene sozial-politische Maßnahmen prioritär zu empfehlen, um das Vertrauen in den Sozial- und Rechtsstaat und damit einhergehend den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Denn nur, wenn die Menschen das Gefühl hätten, es gehe insgesamt gerecht zu in unserem Land, würden sie dem Gemeinwesen auch Vertrauen entgegenbringen, erläuterte Diözesangeschäftsführer Uwe Slüter.

Die Welt, in der die nächsten Generationen zu leben haben, lässt auch die Kolpingjugend im Bistum Münster nicht passiv bleiben. „Auf politischer Ebene geschieht zu wenig, obwohl es genug Möglichkeiten gäbe, den Klimawandel zu verlangsamen“, sorgt sich Diözesanleiter Christopher Eing. Mit entsprechenden Beschlüssen der Delegierten wollen die Kolpinger sowohl im politischen Prozess als „auch vor ihrer eigenen Tür kehren“, um ihren Beitrag zu leisten.

Die beiden ehrenamtlichen Führungsspitzen mit Harold Ries (Kolpingsfamilie Xanten) als Diözesanvorsitzenden sowie Anne Ratert (Kolpingsfamilie Osterwick) als stellvertretende Diözesanvorsitzende wurden von der Versammlung  mit großer Mehrheit für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Für beide ist dies nun die dritte und satzungsgemäß letzte Wahlperiode. Beide wirken seither in verschiedensten Gremien des Diözesanverbandes und Außenvertretungen verantwortlich mit. Insgesamt 23 Personen wurden für die ehrenamtliche Mitarbeit in den Diözesanfachausschüssen und Gremien gewählt.

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Text: Rita Kleinschneider
Fotos: Nicole Drakkar