Bernhard Gläser, Anne-Katrin Schulz und Ulrich Vollmer bei der Geschenkübergabe

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Die lange Wanderschaft eines Geschenkes

Schenken ist schön, beschenkt werden ist noch schöner. Dieses Glücksgefühl durfte das Kolpingwerk Deutschland kürzlich erleben. Der Dank gilt der Kolpingsfamilie Wiesbaden-Biebrich.

Der 14. Oktober 2019 war ein besonderer Tag. Früh morgens machten sich Anne-Katrin Schulz, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Wiesbaden-Biebrich zusammen mit Kolpingbruder Bernhard Gläser auf den Weg nach Köln. Extra, um persönlich einen Originalbrief von Adolph Kolping an den Aachener Geistlichen Küppers-Deutschmann aus dem Jahre 1851 im Bundessekretariat zu übergeben. Kolpingbruder Bernhard wusste eine Menge über die Herkunft des im Besitze der Kolpingsfamilie befindlichen Schriftstückes zu berichten – auch über die lange Reise des Originals von Aachen über Spanien nach Biebrich.

Jetzt ist der Brief wieder an seinen Entstehungsort in Köln zurückgekehrt. Gewiss fiel der Abschied nicht leicht, aber der Nutzen überwiegt jegliche Gefühle. Die Kolpingsfamilie sah sich nicht mehr in der Lage, das wertvolle Original sachgemäß zu lagern. Ein Schenkungsvertrag wurde abgeschlossen. Darin verpflichtet sich das Kolpingwerk Deutschland, das Original fachmännisch restaurieren zu lassen und zu archivieren. Selbstverständlich erhält die Kolpingsfamilie von dem Original ein hochauflösendes Digitalisat.

Falls Ihr noch im Besitz von Originaldokumenten unseres Verbandsgründers seid, meldet Euch bitte bei der Dokumentationsstelle KOLPING. Marion Plötz, die Leiterin, berät Euch gerne im Umgang mit diesem Kulturgut.
Kontakt: Telefon (0221) 20701-141; E-Mail marion.ploetz[at]kolping.de