Bundesebene

Dankbarkeit und Auftrag zugleich

Kolpingwerk Deutschland zum Fall der innerdeutschen Mauer vor 30 Jahren

Mit Freude und Dankbarkeit schaut der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland am 9. November bei seiner Tagung in Freiburg zurück auf den Fall der innerdeutschen Mauer vor 30 Jahren.

Gleichzeitig erinnert das Kolpingwerk Deutschland daran, dass Demokratie, Freiheit und Freizügigkeit durch offene Grenzen auch in Zukunft niemals als selbstverständlich und für immer gegeben angesehen werden dürfen.

„Die 150 Kolpingsfamilien in Ostdeutschland haben selbst leidvoll in den Zeiten von Nationalsozialismus und sozialistischer Diktatur gravierende Einschränkungen in ihrer Arbeit und in ihrem Aktionsradius erfahren müssen“, erklärt der Bundeshauptausschuss. Daher betrachtet er es mit Sorge, „dass es wieder Bemühungen gibt, Mauern zwischen Menschen, Religionen und Ländern aufzubauen.

Deshalb ruft das Kolpingwerk Deutschland alle Kolpingmitglieder sowie die demokratischen Kräfte in Deutschland dazu auf, stets für den Erhalt von Frieden, Freiheit, Demokratie und Einheit in Deutschland sowie in Europa einzutreten. Sich für die erstrittenen Werte in Staat und Gesellschaft immer wieder einzusetzen, bleibe ein ständiger Auftrag.

Der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland tagt vom 8. bis 10. November in Freiburg. Er ist das – zwischen den alle vier Jahre stattfindenden Bundesversammlungen – tagende Beschluss-, Kontroll-, Kooperations- und Koordinationsorgan des katholischen Sozialverbandes mit seinen mehr als 230.000 Mitgliedern.

Die vollständige Erklärung im Wortlaut

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