Bundesebene

Besetzung offener Stellen der Betriebe UND Chance für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?

Stellungnahme zur Fachkräfteeinwanderung vom Kolpingwerk Deutschland gemeinsam mit den Verbänden der Kolping-Bildungsunternehmen und der Kolpinghäuser

Fachkräfte mit Studium oder Berufsausbildung sichern die Produktivität und die Innovationsfähigkeit und tragen damit wesentlich zur internationalen Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Deutschlands bei. Das starke Wirtschaftswachstum hat u. a. auch in den letzten Jahren zu einer erfreulichen Zunahme der Erwerbstätigkeit geführt. Durch den demographischen Wandel  wird allerdings eine Senkung der Anzahl der Erwerbstätigen zu erwarten. Parallel dazu ist zu erwarten, dass die Digitalisierung den Arbeitsmarkt tiefgreifend verändern wird. Dies wird bedarfsgerechte und gesteuerte Anpassungsqualifizierungen in einem nicht unerheblichen Maße notwendig machen.

Die Herausforderung besteht zum einen darin, allen, die durch diese Veränderungen ihre Tätigkeit verlieren, neue Perspektiven zu ermöglichen und dadurch das inländische Fachkräftepotenzial zu mobilisieren. Denn als Kolping wollen wir allen bildungsfähigen und bildungswilligen Menschen eine entsprechende Berufsperspektive bieten. Zum anderen ist eine gesteuerte Einwanderung von Fachkräften notwendig, da der Fachkräftebedarf nicht durch die in Deutschland lebenden Arbeitskräfte gedeckt werden kann. Kolping begrüßt vor diesem Hintergrund das vom Parlament verabschiedete Fachkräfteeinwanderungsgesetz.

Zur Fachkräfteeinwanderung hat das Kolpingwerk Deutschland gemeinsam mit den Verbänden der Kolping-Bildungsunternehmen und der Kolpinghäuser eine Stellungnahme die folgende Stellungnahme veröffentlicht. Siehe hier.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die Stellungnahme wird am 24.10.2019 auf einer Veranstaltung der drei Verbände in Berlin mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages diskutiert. Eine Einschätzung zur Fachkräfteeinwanderung  gibt ebenfalls in dieser Veranstaltung Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks, und Prof. Dr. Joachim Wiemeyer, Ruhr-Universität Bochum.

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