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Arbeitsmigration: Hilfe für „Euro-Waisenkinder“ in Rumänien

Ohne ihre Arbeitskraft sähe es in unseren Betrieben oft düster aus: Viele Osteuropäer malochen in deutschen Schlachthöfen, stehen als Erntehelfer auf den Feldern oder unterstützen Familien bei der Pflege ihrer Angehörigen. In der Heimat bleiben die Kinder zurück. Die so genannten „Euro-Waisen“ sehen ihre Eltern oft nur zweimal im Jahr.

Allein in Rumänien müssen geschätzte 350.000 Kinder ohne ihre Eltern aufwachsen, weil ihre Mütter und Väter im benachbarten Ausland Geld verdienen. Ihr Lohn ist gering, aber doch besser als in der Heimat. Deshalb lassen die Eltern schweren Herzens ihre Kinder bei den Großeltern oder anderen Verwandten zurück.

„Mein Vater ist in Deutschland und meine Mutter in England“, berichtet der neunjährige Damiel. „Meinen Papa sehe ich einmal im Monat, wenn er mit seinem Lastwagen in der Nähe ist, meine Mutter einmal im Jahr.“ Damiel lebt bei den Großeltern – doch die Eltern fehlen ihm schmerzlich. Im Sozialzentrum in Oituz kümmert sich Kolping um Kinder wie ihn. 45 Kinder werden hier zurzeit betreut. Hier bekommen sie ein gesundes warmes Essen, es ist oft das einzige am Tag. Hier können die Kinder spielen und ihre Hausaufgaben machen. Und sie finden immer jemanden, der ein offenes Ohr für sie hat und sie in den Arm nimmt.

Seit 2016 betreut Kolping die Euro-Waisen – bisher sind es rund 100 Kinder und ihre Familien. Doch der Bedarf ist riesig, es gibt so viel mehr Kinder, die Hilfe brauchen. Bitte hilf mit deiner Spende, damit noch mehr Kinder bei Kolping ein Nest finden.

  • 40 Euro kostet das Mittagessen für ein Kind im Monat
  • Mit 68 Euro finanzierst Du die Kosten für die Hausaufgabenbetreuung für eine Gruppe von sechs Kindern

Stichwort: PMO Euro-Waisen

Kolping International Cooperation
DKM Darlehnskasse Münster
IBAN: DE74 4006 0265 0001 3135 00

Weitere Informationen unter www.kolping.net, Telefon (0221) 77 880-15, E-Mail spenden[at]kolping.net