Ursula Groden-Kranich

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Als aus drei Vereinen ein Verband wurde

Das Kolpingwerk Deutschland wird am Dienstag 170 Jahre alt. Groß gefeiert wird der Tag angesichts der Corona-Pandemie allerdings nicht. Vielmehr nimmt der Verband bereits das nächste große Jubiläum in den Blick.

Das Kolpingwerk Deutschland wird am heutigen Dienstag (20. Oktober 2020) 170 Jahre alt. Am 20. Oktober 1850 schlossen sich auf Anregung Adolph Kolpings die drei Gesellenvereine Elberfeld, Köln und Düsseldorf zum „Rheinischen Gesellenbund“ zusammen – es war die Gründung des Verbandes, der 1935 in „Kolpingwerk“ umbenannt wurde und zugleich der Grundstein für dessen überörtliches Wirken als katholischer Sozialverband in Gesellschaft und Kirche. „In diesen 170 Jahren war es immer eine Stärke unseres Verbandes, auf gesellschaftliche und kirchliche Umbrüche zu reagieren. Programmatisch, strukturell und organisatorisch“, betont Ursula Groden-Kranich, die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, in einem Video, das auf dem YouTube-Kanal des Kolpingwerkes erschienen ist.

Darin verweist sie zugleich auf ein Jubiläum, das im kommenden Jahr gefeiert wird: der 30. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 2021. Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Heiligkeit“ lädt KOLPING  INTERNATIONAL zu einer Wallfahrt nach Rom ein. Gemeinsam werden wir dort um die baldige Heiligsprechung Adolph Kolpings beten, so die Bundesvorsitzende.

Bis dahin wird die weltweite Tatkraft und das heutige Wirken des Verbandes in kleineren Beiträgen – auf seinen Social-Media-Kanälen und Homepages anschaulich dargestellt. Es soll deutlich werden, „dass Adolph Kolping auch heute wirkt, durch das Werk, das er geschaffen hat sowie durch das Engagement, das generationsübergreifend und weltweit Tag für Tag erbracht wird“, so Groden-Kranich.

Passend zu diesem verbandlichen Ereignis ist eine neue CD mit dem Lied „Wir sind Kolping“ von Jo Jasper in acht Sprachen veröffentlicht worden und ebenso wie ein dazu passendes Begleitbuch im Kolping-Shop erhältlich.