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70 Jahre Grundgesetz

Anlässlich dieses Jubiläums würdigt der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland das Grundgesetz.

Am 8. Mai 1949 verabschiedete der Parlamentarische Rat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz dann in einer feierlichen Sitzung des Parlamentarischen Rates erlassen.

In seiner Erklärung zum Jubiläum würdigt der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland das Grundgesetz als „zentrale Grundlage für den Aufbau unserer Demokratie“. Es ermöglichte die friedliche und zivile Entwicklung der deutschen Gesellschaft nach der Zeit des Nationalsozialismus und den Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Darüber hinaus mahnt der Bundesvorstand in seiner Erklärung, „Demokratie und Menschenrechte nicht als selbstverständlich und unwiderruflich gegeben zu betrachten“. Die Qualität einer Demokratie werde beeinflusst vom Denken und Handeln der Bürgerinnen und Bürger und sei nur so krisenfest, wie Menschen sich für sie einsetzten.

Dem Parlamentarischen Rat gehörten 65 stimmberechtigte Abgeordnete aus den Westzonen und fünf nicht stimmberechtigte aus West-Berlin an. Diese 77 Mitglieder gelten damit als die Mütter und Väter des Grundgesetzes. Zu Ihnen zählt auch Kolpingmitglied Jakob Kaiser.

Jakob Kaiser war ab 1945 war Vorsitzender der von ihm mitbegründeten CDU in der Sowjetischen Besatzungszone. 1948 wurde er als Vertreter Berlins mit beratender Stimme in den Parlamentarischen Rat entsandt. Von 1949 bis 1957 war Jakob Kaiser Mitglied des Deutschen Bundestages und Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen.

Zur Erklärung im Wortlaut


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