Bundesebene Geistlicher Impuls

Beginn der Fastenzeit

Worte des Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte zum heutigen Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Im Gottesdienst bekommen die Gläubigen ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet mit den Worten: "Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehrst!" Eine Mahnung an die Vergänglichkeit ist das; die Unvergänglichkeit finden wir bei Gott! 

Die Fastenzeit, die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt mit dem Austeilen des Aschekreuzes am Aschermittwoch. Sie wird auch "österliche Bußzeit" genannt. Eine Zeit, den eigenen Lebensstil neu auszurichten auf Gott hin. Es geht nicht einfach darum, weniger zu essen, sondern um die Besinnung, was wirklich zählt im Leben. Deshalb halten manche zum Beispiel Internet-Fasten, TV-Fasten, Auto-Fasten... Was werden wir tun in dieser Zeit? Der Aschermittwoch lädt ein, darüber nachzudenken und eine Entscheidung zu treffen.

Am Ende der österlichen Bußzeit steht das Osterfest. Das wichtigste Fest unseres Glaubens: Christus besiegt den Tod. Wir bekennen seine Auferstehung. 

Der Aschermittwoch lädt uns auch ein, unser Leben vom Ostergeschehen her zu deuten. Also zu wissen, zu glauben und zu bekennen, dass Christus lebt und auch mein Leben begleitet. Dass ER mit mir auf dem Weg ist. Solcher Glauben trägt und ermutigt. Fangen wir jeden Tag neu an, so zu glauben, es lohnt sich. 

Pfarrer Josef Holtkotte, Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland