Edith Hansmeier und Judith Topp

Erklärungen

Leitungsteam der „Kolping Hochschule“ ist komplett

Der Aufsichtsrat hat Judith Topp zur Gründungskanzlerin der Kolping Hochschule ernannt. Noch in diesem Jahr wird die Hochschule ihre Türen öffnen.

Am 1. September geht die „Kolping Hochschule – Gesundheit & Soziales“ in Betrieb. Nun steht auch offiziell fest, mit welcher Leitung. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Vorschlag der Geschäftsführung an und ernannte Judith Topp zur Gründungskanzlerin der Kolping Hochschule. Lange einarbeiten müssen wird sich die Diplom-Volkswirtin allerdings nicht – schließlich war sie bereits seit dem 1. September 2020 als Gründungsmanagerin mit an Bord. In dieser Zeit entwickelte sie im Wesentlichen das Konzept der Hochschule und stieß den Prozess der staatlichen Anerkennung an. Außerdem baute sie gemeinsam mit der Geschäftsführung das weitere Personal auf. Unter anderem war es auch ihre Entscheidung, Dr. Edith Hansmeier als Gründungsrektorin einzustellen. Zusammen bilden sie die Hochschulleitung, das sogenannte Rektorat. Während Judith Topp für die Verwaltung zuständig ist, verantwortet Dr. Edith Hansmeier die Lehre und Forschung.

Ins Leben gerufen wurde die Hochschule im Jahr 2019 vom Kolpingwerk Deutschland, den Kolping-Bildungsunternehmen sowie dem Kolpingwerk im Bistum Dresden-Meißen. Aktuell durchläuft das Gemeinschaftsprojekt den Prozess der staatlichen Anerkennung durch das Land Nordrhein-Westfalen. Dazu gehört neben einer Prüfung des Konzepts durch den Wissenschaftsrat auch die Akkreditierung der angebotenen Studiengänge. „Da die Hochschule bereits viel positives Feedback zu den Konzepten erhalten hat, gehen wir von einer erfolgreichen Akkreditierung aus“, ist Topp optimistisch.

Ihren Sitz wird die Kolping Hochschule in Köln haben. Angeboten werden die Studiengänge in digitaler Präsenz, was bedeutet, dass die Studierenden wöchentlich in virtuellen Hörsälen zusammenkommen. Alle sechs Wochen finden dann in der Domstadt Präsenz-Veranstaltungen statt. „Das ermöglicht es den Interessenten, ortsunabhängig zu studieren und das Studium mit ihren persönlichen Lebenslagen zu vereinbaren“, erklärt die Gründungskanzlerin. Ein Studium parallel zum Beruf, einer anderen Ausbildung oder etwa der Pflege von Angehörigen sei so problemlos möglich.

Gemeinsam mit den Studiengangsleitungen haben Judith Topp und Dr. Edith Hansmeier vier Studiengänge entwickelt: Soziale Arbeit (in Vollzeit und Präsenz, sowie ausbildungs- und berufsbegleitend in digitaler Präsenz), Kindheitspädagogik (ausbildungs- und berufsbegleitend in digitaler Präsenz), Gesundheitspsychologie & Pflegepädagogik (ausbildungs- und berufsbegleitend in digitaler Präsenz) sowie Gerontologie, Gesundheit & Care (ausbildungs- und berufsbegleitend in digitaler Präsenz). Künftig sollen in der Hochschule auch innovative Themen und Forschungsfragen entwickelt werden. Um das möglich zu machen, führt Hansmeier derzeit Gespräche mit Hochschulen, Kolping Bildungswerken sowie weiteren Kooperationspartnern.