Engagement bei Kolping: Im Rahmen der Schuhaktion "Mein Schuh tut gut" sammelte auch die Kolpingsfamilie Hilders fleißig mit.

Erklärungen

Kolping fördert bürgerschaftliches Engagement

Aus Anlass der Woche des bürgerschaftlichen Engagements dankt der katholische Sozialverband Kolpingwerk Deutschland seinen Mitgliedern für ihr freiwilliges ehrenamtliches Wirken im Verband und in vielen Bereichen des öffentlichen und kirchlichen Lebens.

Die Flutkatastrophe hat es noch einmal anschaulich vor Augen geführt: Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und freiwilliges bürgerschaftliches Engagement sind grundlegende Maximen unseres Gemeinwesens. Schneller, sozialer, vielfach kompetenter und nachhaltiger als dies staatliche Organe könnten, reagieren Menschen im Ehrenamt auf vielfältige Herausforderungen: Sie leisten Hilfe bei Not und Unglücken, unterstützen Kinder und Alte, pflegen Kranke, organisieren Vereine, Initiativen und Aktionen – kurz: Sie gestalten das gesellschaftliche und politische, kulturelle und kirchliche Leben. Dies ist Kennzeichen der Fähigkeit unserer Zivilgesellschaft, sich selbst zu organisieren.

„Das Kolpingwerk Deutschland dankt anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements allen seinen Mitgliedern, insbesondere jenen, die vor Ort in den Kolpingsfamilien sowie überörtlich auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene Verantwortung übernehmen“, sagt Ursula Groden-Kranich MdB, Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland. Dies gilt auch für all diejenigen, die sich sowohl zeitlich befristet als auch dauerhaft freiwillig in den unzähligen Projekten des Kolpingwerkes und auch außerhalb des Verbandes im öffentlichen und kirchlichen Leben engagieren und mit ihrer Kompetenz einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft leisten.  

Mehr als 25.000 Kolpingmitglieder sind ehrenamtlich tätig, davon über 2.500 junge Menschen in Leitungsfunktionen der Kolpingjugend. Mit diesem Engagement und der breiten Unterstützung seiner bundesweit mehr als 220.000 Mitglieder stellt sich der katholische Sozialverband den gesellschaftspolitischen Herausforderungen in sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Fragen. Im Sinne des Priesters und Sozialreformers Adolph Kolpings (1813 – 1865) fördert der generationsübergreifende Verband das Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln. Darüber hinaus ermutigt und unterstützt das Kolpingwerk politisches Engagement seiner Mitglieder in demokratischen Parteien und Gewerkschaften sowie die Mitarbeit in der sozialen und wirtschaftlichen Selbstverwaltung. Junge Mitglieder werden durch ihr Engagement und ihre Mitwirkung in den demokratischen Verbandsstrukturen auf den verschiedenen Ebenen befähigt, auch im Gemeinwesen Verantwortung zu übernehmen und die Zivilgesellschaft mitzugestalten.