Erklärungen

Auszeichnung für ein beispielgebendes Leuchtturmprojekt

Adolph-Kolping-Plakette geht an die Kolping-Initiative Mecklenburg-Vorpommern

Im Rahmen der Bundesversammlung vom 26. bis 28. Oktober in Fulda vergibt der katholische Sozialverband mit mehr als 250.000 Mitgliedern seine höchste Auszeichnung, die Adolph-Kolping-Plakette des Kolpingwerkes Deutschland. Gewürdigt wird am Samstagabend in der Esperantohalle das Engagement der Kolping-Initiative Mecklenburg-Vorpommern. Als Laudator wird der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger MdB, die Auszeichnung begründen und anschließend überreichen.

Dies ist zweifellos "das Leuchtturmprojekt im Engagement vor allem für benachteiligte junge Menschen in dieser Region unseres Vaterlandes", heißt es in der Laudatio. Mit großem Engagement und unter äußerst schwierigen Bedingungen werde in Rostock-Lichtenhagen und Neubrandenburg durch die Kolping-Initiative eine hervorragende Arbeit geleistet. "Dieses herausragende Engagement will das Kolpingwerk Deutschland durch die Verleihung der Adolph-Kolping-Plakette besonders würdigen."

Hintergrundinformation:

Die Kolping-Initiative Mecklenburg-Vorpommern gemeinnützige Gesellschaft für Bildung und Sozialarbeit mbH ist eine Einrichtung des Kolpingwerkes im Erzbistum Hamburg. Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 1991 gegründet.

Durch ganzheitliche Förderung der Menschen will sie deren soziale und wirtschaftliche Verhältnisse verbessern. Sie richtet sich dabei vorwiegend an Menschen, die aufgrund vielfältiger Ursachen sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen ausgesetzt sind. Vor allem solche, die aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen nur mit besonderer Unterstützung in die Arbeits- und/oder Lebenswelt integriert werden können. Die Problemlagen können dabei unterschiedlicher Natur sein. Sie reichen von nicht abgeschlossener Schul- bzw. Berufsausbildung über familiäre Lebensumstände bis hin zu Vorbelastungen aus dem Bereich der Justiz.

Angesprochen sind vor allem auch Menschen, die sich im Übergangsfeld Schule-Beruf befinden, die sich gemeinsam fortbilden möchten, die ihre Freizeit sinnvoll nutzen möchten und die langzeitarbeitslos sind.

Die Umsetzung der vielfältigen Aufgaben der Kolping-Initiative erfolgt durch Maßnahmen der beruflichen Bildung, der Berufsförderung und Beschäftigung, insbesondere für Menschen, die von Ausbildungsnot und Erwerbslosigkeit betroffen und bedroht sind. Dazu zählen in erster Linie Maßnahmen der Sozialarbeit gegen die Jugendarbeitslosigkeit, wie Hilfen zur sozialen Integration benachteiligter oder beeinträchtigter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. Die Kolping-Initiative ist derzeit an zwei Standorten in Mecklenburg-Vorpommern, in Rostock und Neubrandenburg, tätig.

Foto: www.pixabay.com