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Kolping

Lebensformen

Viele Menschen sind heute verunsichert. Überzeugungen und Lebensformen, die sich bewährt haben, werden in Frage gestellt. Tiefgreifende Veränderungsprozesse in fast allen Bereichen des Lebens beeinträchtigen uns. Sorgen und Ängste, Wertverlust, Vereinzelung, der Rückzug ins Private und vieles mehr sind die Folgen.

Einzelheiten

Alleinlebende / Singles


Die Zahl der Alleinlebenden ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Zunahme bei den 20 - 25jährigen beruht zu einem großen Teil auf dem gestiegenen Anteil der Studierenden, die ihre Ausbildung nicht am Wohnort der Eltern absolvieren. Viele ältere Menschen leben nach dem Tod des Partners / der Partnerin allein. Als eigentliche Singles gelten diejenigen, die das Alleinsein bewusst als Lebensform wählen. Die Mehr­zahl von ihnen befindet sich in der Altersgruppe von 25 - 45 Jahren.
 

Nichteheliche Lebensgemeinschaften 


Diese Lebensform findet sich im verstärkten Maß bei jüngeren Personen. Mit zuneh­mendem Alter nimmt die Häufigkeit ab. Für viele Paare gilt diese Lebensform als eine Art moderner Verlobung, als "Ehe auf Probe“, die dann beim ersten Kind geschlossen wird. Doch längst nicht immer mündet die Lebensgemeinschaft in die Ehe oder dauerhafte Partnerschaft. Auch die „Lebensabschnittspartnerschaft“ oder „living apart together“ (feste Partnerschaft mit getrennten Haushalten) sind hier zu nennen.


Lebenspartnerschaften


Der im Leitbild bekundete Respekt vor der Entscheidung von Menschen zu einer anderen Lebensform gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Es gilt anzuerkennen, dass auch hier Werte wie Treue, Verlässlichkeit und Fürsorge gelebt werden. Daher ist eine Abwertung oder Diskriminierung der Menschen abzulehnen. Sie haben ihren Platz in den Kolpingsfamilien und bei den gemeinschaftlichen Aktivitäten des Verbandes.



Menschen nach Trennung / Scheidung


Immer mehr Frauen und Männer erfahren, dass die lebenslang beschworene Treue, mit der die Beziehung bei der Eheschließung besiegelt wurde, brüchig wird und eine Trennung des gemeinsamen Weges erfolgt. Auch wenn es vielen so geht, wird die Trennung von jedem Paar als individuelles Problem erlebt. Trennung und Scheidung wird von außen oft negativ bewertet, was in dieser schwierigen Situation zu Isolation und Ausgrenzung führt.

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