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Kolping

Ehe und Familie

Familie unterwegs

Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen von Ehe und Familie ist die Verbesserung der Ange­bote im Bereich der Ehevorbereitung. Das beginnt im Bereich der Jugendarbeit, wo erste Erfahrungen von Partnerschaft und Nähe gemacht werden und setzt sich fort bei den jungen Erwachsenen im Bereich der eigentlichen Ehevorbe­reitung. Ehen werden heute später geschlossen als früher, und es gibt einen veränderten Zyklus von Ehe, Familie und nachelterlicher Ehephase. Durch weniger Kinder und längere Lebenszeit ist die Zeit als Ehepaar, besonders nach der Familienphase, oft länger als die Zeit als Elternpaar.

Einzelheiten

Familien bilden das Rückgrat der Gesellschaft. Mit der Zahl der Kinder und ihrem Hineinführen in das soziale Leben, entscheidet sich wesentlich, wie die Gesellschaft in Zukunft aussehen wird. Eine Gesell­schaft, die Familien vernachlässigt oder überfordert, die ihr nicht den nötigen Schutz und entsprechende Förderung gibt, trifft den eigenen Nerv des Überlebens. Die Vielzahl der Familienbildungsangebote in den Diözesanverbänden und Einrichtungen sowie die Familiengruppen und –kreise in den Kolpingsfamilien stärken die Familien durch Gespräch und Unterstützung. In der Gemeinschaft werden viele Probleme aufgefangen und relativiert, da es eine Entlastung bedeutet, zu merken, dass andere ähnliche Erfahrungen machen oder neue Ideen mit einbringen.
 



Speziell zur Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern gibt es Kurse wie „Kess erziehen“ oder „Starke Eltern – starke Kinder“, die von Kolpingsfamilien angeboten werden. Diese Angebote sollen Eltern helfen, ihre Aufgaben sicherer wahrzunehmen und sich mit anderen Eltern auszutauschen. Häufig ist aber festzustellen, dass von diesen Angeboten gerade diejenigen Eltern nicht erreicht werden, die es am nötigsten hätten. Hier gilt es Strategien zu entwickeln, wie auch bildungsferne Familien mit niedrigschwelligen Angeboten erreicht werden können.
 



Alleinerziehende sind für uns auch Familie. In vielen Fällen ist diese Le­bensform nicht bewusst gewählt, sondern entsteht durch Trennung, Scheidung oder Tod des Partners / der Partnerin. Alleinerziehende haben nicht nur mit mate­riellen und organisatorischen Pro­blemen zu kämpfen, die Alleinver­antwortung für die Kinder stellt auch eine große Belastung dar.
 



Durch Trennung / Scheidung und Wiederheirat kommt es zur Bildung von „Patchwork – Familien“, die sich aus zwei Teilfamilien zusammensetzen und oft noch gemeinsame Kinder haben („meine – deine – unsere Kinder“). Diese Lebensform verlangt besondere Aufmerksamkeit, da auch die Ex-Partner in ihrer Elternrolle Teil der neuen Familie bleiben (wollen). Mit Blick auf die Großeltern kann es sehr unterschiedliche Erfahrungen geben: Der „Zuwachs“ kann für die Familien und Kinder eine Bereicherung des Kontaktspektrums sein, wenn diese Kontakte gewünscht und möglich sind. Manche Großeltern machen aber auch die gegenteilige Erfahrung, dass ihnen nach einer Trennung der Umgang mit den Enkeln verweigert wird.

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