„Die schöne Rose blüht wieder prächtig im Garten an dem hellen Sonnenschein. Schade, daß ich sie Ihnen nicht darbieten kann, damit Sie sich an ihrem Duft erfreuen.“ Adolph Kolping bedenkt Antonie Mittweg stets mit Blühendem. Saisonal: Mal sind es Veilchen, mal sind es Rosen – und was der Garten des Gesellenhauses in der Kölner Breitestraße sonst noch hergibt. Auch von Trauben und Birnen ist in seinem reichen schriftlichen Nachlass die Rede. Schließlich will er seine kranke Freundin ermuntern und ihr mit seinen Gebeten Mut machen.

Postskriptum von Adolph Kolping vom 10. Juli 1861, Kolpingwerk Deutschland