Eine sommerliche Szenerie weckt Sehnsüchte: Nach der Ferne, nach der „guten alten Zeit“ […] Ein Wegekreuz, ein wandernder Geselle mit seinem Knotenstock und ein Bauer mit Getreidebündeln und seinem Kind zieren den Velinbogen. Respektvoll ziehen sie ihre Hüte zum Gruße. Dieses Idyll scheint nicht uneigennützig ausgewählt worden zu sein. Schließlich erhofft sich der Verfasser des Briefes von Adolph Kolping Hilfe bei der Suche nach einem katholischen Direktor für die Papierfabrik seines Freundes in der Schweiz. Im Gegenzug verspricht der Verfasser die Unterstützung des katholischen Gesellenvereins.


Brief von Siegwart-Müller an Adolph Kolping vom 18. August 1853, Kolpingwerk Deutschland