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Berufliche Bildung von heute für die Zukunft im Handwerk

So lautet das Thema einer Fachtagung der Kommission Handwerk des Kolpingwerkes Deutschland. Es geht um Perspektiven für Ausbildung und Weiterqualifizierung. Save the date!

Die Fachtagung findet am Freitag, 6. März 2020, von 12 bis 18 Uhr in der Handwerkskammer zu Köln statt. Eingeladen sind Engagierte und Interessierte im Handwerk. Der Eintritt ist frei.

2019 wurde das Berufsbildungsgesetz (BBiG) genau 50 Jahre nach seiner Einführung einer umfassenden Reform unterzogen, um die berufliche Bildung in Deutschland zu modernisieren und zu stärken. Denn die duale Ausbildung steht vor großen Herausforderungen und Umwälzungen. Dazu gehören die Attraktivität der beruflichen Ausbildung gegenüber dem Hochschulstudium, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, der demografische Wandel, die Digitalisierung und Veränderungen bei der Qualifizierung durch das Lebenslange Lernen.

Vor diesem Hintergrund möchte die Kommission „Handwerk“ des Kolpingwerkes Deutschland auf einer Fachtagung diskutieren, welche Verbesserung die Reform des BBiG gebracht hat, welche ersten Erfahrungen aus der Praxis bereits vorliegen und welche Perspektiven sich daraus ergeben. Der Fokus der Tagung soll auf dem Handwerk liegen, um die Perspektiven möglichst konkret benennen zu können.

Kornelia Haugg (BMBF) wird in einem Impulsvortrag in das Thema einführen und anschließend in einer Podiumsdiskussion gemeinsam diskutieren mit Prof. Friedrich Hubert Esser (BiBB), Elke Hannack (DGB), Hans Peter Wollseifer (ZDH) sowie von der Kommission Handwerk des Kolpingwerkes Stefan Cibis (Arbeitsnehmervertreter im DHKT-Vorstand) und Bernd Münzenhofer (Arbeitsnehmervertreter im Vorstand der HWK Düsseldorf). Im Anschluss werden Praxisbeispiele vorgestellt, die Perspektiven für die Ausbildung im Handwerk aufweisen. Die Moderation übernimmt Kathrin Zellner (Arbeitnehmer-Vizepräsidentin der HWK Niederbayern-Oberpfalz).

Über Tagesordnung und Anmeldungsmöglichkeit folgen Anfang des neuen Jahres weitere Informationen. Rückfragen können gerne an Sabine Hübsch (sabine.huebsch[at]kolping.de; 0221 20701-145) gerichtet werden.