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Stiftung Kolping-Bildungswerk Franken gegründet

Neue Stiftung stärkt Bildungs- und Sozialarbeit in Franken. Bundesvorsitzende Klaudia Rudersdorf und Bundessekretärin Alexandra Horster überbrachten die Glückwünsche des Bundesverbandes.

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem anschließenden Gründungsfestakt in Nürnberg wurde die Stiftung Kolping-Bildungswerk Franken offiziell ins Leben gerufen. Die neue Stiftung bündelt die Bildungs- und Sozialarbeit der Kolping-Bildungswerke aus den Erzbistümern Bamberg und Würzburg in einer gemeinsamen, rechtsverbindlichen Struktur.

Rund 150 Gäste aus Politik, Kirche, Verwaltung und Gesellschaft nahmen an der Gründungsfeier teil. Künftig werden unter dem Dach der Stiftung rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten und Schulen in Franken tätig sein. Die Angebote reichen von beruflicher Bildung und Jugendhilfe über Integrations- und Sprachförderung bis hin zu sozialen Projekten und Weiterbildung.

Die Bundesvorsitzende von Kolping Deutschland, Klaudia Rudersdorf, würdigte die Gründung als Ausdruck gelebter Solidarität und gemeinsamer Verantwortung. Das Leitmotiv der Feier bringe den Anspruch der Kolpinggemeinschaft auf den Punkt: „Zusammen sind wir Kolping.“ Die neue Stiftung sei „ein wichtiges und sichtbares Zeichen“ dafür, dass die Gemeinschaften vor Ort, die Diözesanverbände, der Verband sowie die Einrichtungen und Unternehmen zusammengehörten.

Rudersdorf bezeichnete die Bündelung der Aktivitäten des Kolping-Bildungswerks Bamberg und des Kolpingwerks Würzburg als „einen wichtigen und folgerichtigen Schritt“. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen brauche es starke Bildungs- und Sozialträger, die Menschen begleiten, fördern und neue Perspektiven eröffnen.

Zum Abschluss gratulierte Bundessekretärin Alexandra Horster den Verantwortlichen zur Gründung der Stiftung und formulierte einen Wunsch für die Zukunft: Die Stiftung möge dazu beitragen, „Menschen zu stärken, Bildung zugänglich zu machen und Verantwortung gemeinsam zu gestalten“. Denn, so Horster: „Wir erreichen gemeinsam mehr.“