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Ständiger Ausschuss geht an den Start

Am vergangenen Wochenende hat der Ständige Ausschuss Arbeit, Gesellschaft und Soziales die Arbeit aufgenommen. Bei einer zweitägigen Sitzung in Köln wurden inhaltliche Schwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt.

Der neu gebildete Ausschuss knüpft an die Arbeit der bisherigen Kommission Arbeitswelt und Soziales an. Im Ständigen Ausschuss laufen alle Aufgaben zusammen, die Kolping als ankerkannte Arbeitnehmerorganisation ausmachen. Im Unterschied zu den Gewerkschaften ist Kolping zwar keine Tarifpartei. Kolping nimmt aber über seine Mandatstragenden in den Organen und Gremien der Sozialversicherung wichtige Aufsichtsfunktionen wahr. Gleiches gilt für die Selbstverwaltung im Handwerk. In den Handwerkskammern sind bundesweit etwa ein Dutzend Vizepräsident*innen Kolpingmitglieder.

Mit Blick auf die nächsten Jahre wird der Ausschuss vor allem zu inhaltlichen Fragen von handwerklichem und sozialpolitischem Engagement arbeiten. Dazu gehört neben der Vernetzung mit den Handwerkskammern auch das Engagement in den gesetzlichen Krankenkassen sowie in der Renten- und Unfallversicherung. Mit Blick auf die Sozialwahlen 2029 obliegt dem Ausschuss die Aufgabe, die Kandidierenden von Kolping zu bestimmen. 

Aktuellen Herausforderungen in Arbeitswelt und Sozialstaat wird sich der Ausschuss ebenfalls widmen. „Die anstehende Reform der sozialen Sicherungssysteme stellt eine große Herausforderung für die Gesellschaft und ihren Zusammenhalt dar“, erklärt die ehrenamtliche Leiterin des Ausschusses Kathrin Zellner. Daher wolle man sich in nächster Zeit insbesondere mit der geplanten Reform von gesetzlicher Rente und Pflege befassen. Auch die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung werde einen wichtigen Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit bilden.